Laut Wetterbericht könnte in der kommenden Woche eine Schneefront aus dem Westen auf uns zurollen - dann könnten Flocken bis ins Flachland fallen. Fotos: wetter.net, imago/Frank Sorge

Viele warten auf den Winter – und die Meldungen überschlagen sich! Während über Tage von einer heftigen Polarluft-Front die Rede war, die uns einen blitzartigen Wintereinbruch bringen sollte, hat sich die Lage in den vergangenen Tagen schon wieder beruhigt, die Prognosen wurden korrigiert. Doch jetzt sieht es plötzlich wieder anders aus. Denn: Schon für die kommende Woche sehen die Prognosen mehrere Schneefronten auf uns zurollen…

Spannender Krimi ums Wetter: Kommt jetzt der Turbo-Winter?

„Das ist wirklich spannender als bei jedem Wetterkrimi. Seit Tagen und Wochen wird der Winter in den Modellkarten immer wieder nach hinten verschoben, aber jetzt deutet sich doch ein sehr spürbarer Übergang zu einer kühleren Wetterlage an“, sagt Meteorologe Dominik Jung in seinem aktuellen Wetterbericht. „Es ist ja auch nicht verwunderlich, es musste irgendwann mal kommen. Wir haben ja fast schon Ende November, Anfang Dezember.“

Lesen Sie auch: Wetter-Hammer zum Fest! Polar-Express auf dem Weg zu uns – Meteorologen sicher: Weiße Weihnachten in ganz Deutschland >>

Da sollte es schon etwas kühler werden, sagt der Wetter-Experte- Aber: Vorher wird es nochmal warm! „Die Temperaturen steigen punktuell auf über zehn Grad – und das ist für die Jahreszeit natürlich zu warm“, sagt Jung. Hochdruckgebiet Valentina bringt uns viel Grau, viel Nebel, Dunst und Wolken. „Regen ist aber fast überhaupt kein Thema“, sagt Jung. Die Temperaturen steigen auf zwölf, punktuell sogar 13 Grad.

Lesen Sie auch: Berlins bester Stollen-Bäcker lüftet sein Geheimnis: Drei Tipps für den perfekten Stollen >>

Der aktuelle Wetterbericht von Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Video: Youtube

Auch der Sonnabend bleibt grau in grau – entweder aufgrund der Wolken, oder aufgrund von Nebel und Dunst. Die Sonne hat es schwer – trotzdem auch hier Temperaturen von bis zu 13 Grad. Doch dann wird es langsam kühler. „Am Sonntag zieht eine Wetterfront vorüber, die bringt in den Hochlagen bis ins Erzgebirge ein bisschen Schnee, die Temperaturen erreichen maximal neun bis zehn Grad.“ Am Montag soll es dann bereits Schneefälle in den Alpen geben.

Lesen Sie auch: „The Masked Singer“: Vor dem großen Finale enthüllt! DIESE vier sind noch im Rennen – und SIE stecken unter den Masken >>

Turbo Winter: Kommende Woche wird das Wetter richtig spannend!

Nächste Woche soll es dann wieder spannend werden. Strenger Frost in den Nächsten – und es könnte sein, dass sich die Wetterlage völlig umstellt. Eine Berechnung sieht etwa eine Schneefront aus dem Süden auf uns zukommen. „Schneefälle im süddeutschen Raum, nächste Woche Freitag – von Baden-Württemberg bis nach Bayern“, sagt Jung. „Dann gab es aber auch eine spannende Entwicklung, die am Donnerstag berechnet wurde: Eine mächtige Schneefront von Schleswig-Holstein bis nach Rheinland-Pfalz.“ Da könne der Schnee bis ins Flachland fallen – in der Nacht von kommendem Freitag zu Samstag.

Lesen sie dazu auch: Wintersport ohne Winter? Warum das eigentlich Blödsinn ist und was geschehen muss! >>

Auch die Ensemble-Prognosen kündigen Kälte an: Ab dem ersten Advent kommen die Temperaturkurven kaum noch über null Grad. „Aber wir stellen auch fest: Das Ganze ist schon wieder etwas nach hinten verschoben worden. Es springt wirklich alle sechs Stunden hin und her.“ Etwas vorsichtig müsse man mit Prognosen also trotz allem noch sein.

Jetzt auch lesen: Krasses Update zum Wetter im Winter! Drohen Kältepeitsche und Blizzard – oder pustet die Südwestdüse den Frühling zu uns? >>