Sturmwolken ziehen auf: Ein drastischer Wetterwechsel erfasst Berlin und Brandenburg. dpa/Julian Stratenschulte (Symbolbild)

Stürmischer Wetterwechsel in Berlin und Brandenburg: Weite Teile Europas liegen weiter unter Hochdruckeinfluss, aber was haben die Hochs Friedrich und Erich uns bislang gebracht? Wetter-Trübsal mit Hochnebel und Sprühregen bei ungemütlichen Temperaturen zwischen drei und fünf Grad. Doch nun bringt Sturmtief Marie über Süd-Skandinavien Bewegung in das bleierne Wettergeschehen.

Zunächst zieht in der Nacht zu Donnerstag von Norden her Regen auf, der am Donnerstagmorgen Berlin erreichen wird. Dann erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) erste Windböen im Norden, die zunächst auf 55 km/h aufdrehen. Die Tiefstwerte nähern sich zwar der Null-Grad-Grenze, aber es bleibt zunächst frostfrei.

Temperaturen steigen, teils stürmische Böen ziehen in Berlin und Brandenburg auf

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Ungemütliche Aussichten erwarten uns Donnerstag tagsüber: Beim Wechsel von Regen, Regenschauern und gelegentlichen Auflockerungen vom Norden her kommt keine Langeweile auf. Es wird etwas milder mit Höchstwerten bis zu sieben Grad. Aus Südwest und West dreht der Wind zeitweise stürmisch auf: Böen können bis zu 70 km/h erreichen. So temperamentvoll geht es bin in die Nacht zu Freitag weiter.

Doch tagsüber lockert es vom Norden her wieder auf, der Regen verzieht sich in den Süden. Weiterhin weht teils frischer Wind, der böig aufdrehen kann. Erst zum Nachmittag flaut der Wind ab. Neuer Regen zieht in der Nacht zu Sonnabend auf.

Schwere Sturmböen in Berlin und Brandenburg mit bis zu 100 km/h möglich

Nun schießen die Höchsttemperaturen sprunghaft in die Höhe und testen die 10-Grad-Marke an: Geradezu frühlingshafte Aussichten zum Ende des Wintermonats Januar. Doch erneut ist mit teils stürmischen Windböen zu rechnen. Geradezu dramatisch verläuft der DWD-Vorhersage für Berlin und Brandenburg zufolge die Nacht zu Sonntag: „Verbreitet stürmische Böen, vorübergehend Sturmböen. Vereinzelt schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen“, heißt es dort wörtlich! Aktuellen Vorhersagen zufolge sind in der Spitze Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich.

Niederschläge wird es am Sonntag voraussichtlich kaum geben, dafür viel Sonne bei maximal sieben Grad. Doch dann stürzen die Temperaturen wieder ab, die aktuellen Wetterberechnungen deuten mindestens auf Nachtfrost. Neue Niederschläge ab Montag werden voraussichtlich als Schnee oder Schneeregen fallen. Der Winter versucht es ausgerechnet zum Monatswechsel also noch einmal: Mit wieviel Erfolg, das wird sich in den kommenden Tagen herauskristallisieren.