„Das Dezember-Wetter bringt uns eine Achterbahnfahrt“, verrät Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Bernd Wüstneck/dpa

„Die Chancen auf weiße Weihnachten schwinden unterhalb von 500 bis 600 Meter immer weiter dahin. Derzeit liegen sie dort maximal noch bei 10 Prozent“, muss Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net alle Winter-Fans enttäuschen.

„Der Dezember bringt uns eine Achterbahnfahrt“, verrät er. Nächste Woche tummeln sich zudem wieder verstärkt Sturm- und Orkantiefs mit milden Luftmassen vor unserer Haustür. Es riecht nach milder West- und Südwestwetterlage.

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Für weiße Weihnachten sei das extrem kontraproduktiv. „Da helfen auch nicht die vor einigen Wochen wieder viel beschworenen Wetterphänomene wie La Niña oder Polarwirbel weiter“, schätzt der Experte.

Ekel-Wetter erwartet uns am Samstag

Doch vorher steht erst mal das zweite Adventswochenende vor der Tür. Und das wird wieder etwas kälter. Am heutigen Samstag spricht Dominik Jung von einem richtigen „Ekel“, dass auf uns zu kommt. „Das Ekel ‚Frank‘, beziehungsweise das Tief ‚Frank‘, bringt uns richtiges Schmuddelwetter mit Regen und Schneeregen“, erklärt er.

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Schmuddelwetter und (Schnee-)Regen: Die kommenden Tage werden ungemütlich. picture alliance/dpa

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„Ab Samstagabend wird es wieder kälter und am 2. Advent meist nasskalt, ab 400 bis 500 Meter Schneeschauer möglich. Nächste Woche geht dieses Hin und Her weiter“, erklärt Dominik Jung. Ein paar nasse Schneeflocken bis in tiefe Lagen seien möglich.

Vor allem nachts sollte man dann vorsichtig sein. Da liegen die Temperaturen meist um 0 Grad. Es gibt Bodenfrost und damit verbunden auch glatte Straßen. Tagsüber ist dann meist nur nasskaltes Schmuddelwetter drin.

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Am Nikolaustag am Montag bringt richtig kalte Höhenluft allerdings auch tagsüber Bibber-Kälte in den Nordosten. Da kann es dann auch am Tag um 0 Grad sein, zumindest bis Dienstag. Dann kommt aus Westen wieder ein Schub milder Luftmassen.

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Wetter-Experte sieht keine Schneedecke bis kurz vor Weihnachten

Die Temperaturen stiegen ab Wochenmitte auf Werte bis 7 Grad am dritten Adventswochenende.

„Winterwetter bis in die Niederungen mit einer Schneedecke und Dauerfrost ist bis 18. Dezember nicht in Sicht! Das zeigt zumindest ganz unten die Ensemblevorhersage für das Rhein-Main-Gebiet. Damit hat dieser Dezember rein gar nichts mit dem Extrem-Dezember aus 2010 zu tun“, so Wetter-Experte Dominik Jung.

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Dann sind ja aber noch ein paar Tage Zeit bis Weihnachten und vielleicht gibt es ja eine Wetter-Überraschung am Heiligen Abend.