Schnee, Eis und klirrende Kälte – solches Wetter könnte frühestens Ende Januar wieder auf uns zukommen.
Schnee, Eis und klirrende Kälte – solches Wetter könnte frühestens Ende Januar wieder auf uns zukommen. AP/Stephen Lam/San Francisco Chronicle

Für den Winter gibt es auch in den kommenden Tagen so gut wie nichts zu holen. Das milde, nasse und teils windige Wetter dauert an. In den nächsten zehn bis 14 Tagen kommt stellenweise auch richtig viel Regen vom Himmel. Hochwasser droht!

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Das wärmste Jahr und der wärmste Silvestertag seit 1881 sind vorbei. Wirklich viel kühler will der Januar 2023 auch nicht starten. Die längerfristigen Trends gehen von einem sehr warmen Monat aus, der mit Winterwetter wenig zu tun haben dürfte. Schon die aktuellen Prognosen der kommenden zehn bis 14 Tage deuten darauf hin, dass in Sachen Winterwetter erst mal recht wenig gehen wird. Es ist weder Kälte noch Schnee in Sicht, zumindest nicht im seriösen Trendzeitraum. Die erste Januarwoche verläuft meist sehr mild, zeitweise nass und auch windig.

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Hoffnung vom Wetter-Experten: Hochwinter kommt erst noch!

Regional muss man sich daher wieder auf steigende Flusspegel und Hochwasser einstellen. Alles typische Auswirkungen der klassischen Westwetterlage, bei der ein Tief nach dem anderen vom Atlantik nach Deutschland zieht und dabei viel Regen, Wind und Sturm bringt.

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„Ein Ende dieser milden Westwetterlage ist bis Monatsmitte nach den aktuellen Prognosen nicht in Sicht“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Für Winterfreunde ist es ein Wetter zum Davonlaufen.

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Die nächsten beiden Wochen bringen selbst nachts so gut wie keinen Frost. Ob sich der Winter dann in der zweiten Januarhälfte mal zeigen wird, ist derzeit mehr als unsicher. Vielleicht waren die beiden kühlen bis kalten Wochen in der ersten Dezemberhälfte auch das einzige Winterwetter in diesem Winter 2022/23. Allerdings heißt es erst mal: abwarten. Der Hochwinter kommt ja erst noch ab Mitte Januar bis Ende Februar. Vielleicht passiert ja noch etwas in Sachen Eis, Schnee und Kälte in Deutschland, auch wenn es aktuell überhaupt nicht danach aussieht“, so der Wetter-Experte.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen 

Montag: 11 bis 17 Grad, im Süden teils Sonnenschein, nach Norden und in der Mitte Wolken und Regen, windig.

Dienstag: 6 bis 12 Grad, im Norden etwas Regen, sonst ab und zu Sonnenschein.

Mittwoch: 9 bis 14 Grad, viele Wolken, windig bis stürmisch, ab und zu Regen.

Donnerstag: 8 bis 15 Grad, meist viele Wolken und teilweise Regen.

Freitag: 7 bis 13 Grad, oft bedeckt und immer wieder Regen, sehr stürmisch.

Samstag: 3 bis 10 Grad, weiter Regen, im Nordosten auch mal Schneeregen und windig.

Sonntag: 3 bis 10 Grad, aus Westen neuer Regen und viel Wind.

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Wetter in Berlin und Brandenburg: Zum Wochenanfang bleibt es mild 

Die erste Woche im neuen Jahr startet mit vielen Wolken und etwas Regen in Berlin und Brandenburg. Vom Spreewald bis zur Niederlausitz bleibt es größtenteils trocken, wie der Deutsche Wetterdienst am Montagmorgen mitteilte. Das ungewöhnlich milde Wetter vom Wochenende setzt sich fort – die Höchsttemperaturen liegen zwischen 13 und 17 Grad Celsius. Ab dem Mittag frischt der Wind aus Südwesten auf.

In der Nacht zum Dienstag wird es wolkig und wechselhaft. Örtlich gibt es etwas Regen bei Temperaturen von 7 bis 5 Grad. Am Dienstag kühlt es spürbar ab. Es werden Temperaturen zwischen 6 und 10 Grad erwartet. Im Tagesverlauf bleibt es meist trocken.

In der Nacht zum Mittwoch ist es bedeckt bei Tiefstwerten bis 3 Grad. Im Süden und Osten gibt es mancherorts Frost in Bodennähe um minus 1 Grad. Am Mittwoch regnet es im Nordwesten Brandenburgs, mancherorts auch kräftig. Bei Höchstwerten zwischen 8 und 11 Grad gibt es örtlich stürmische Böen.