Die Temperaturen sollen jetzt in den Keller stürzen - und bereits am Freitag stehen in einigen Regionen die ersten Schneefälle an. Wird das Wetter jetzt endgültig winterlich? imago/Frank Sorge, imago/Panthermedia, wetter.net

Winter-Fans warten sehnsüchtig darauf, dass sich das Wetter endlich von seiner kalten Seite zeigt. Aber: Noch ist der Durchbruch nicht wirklich gelungen. Das könnte sich nun allerdings ändern, sagt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net – schon am Freitag soll es die ersten Schneefälle geben – und in den kommenden Tagen könnten die Temperaturen in den Keller stürzen.

Wetter im Winter: In diesen Regionen soll es jetzt Schnee geben

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Momentan komme das Tiefdruckgebiet Andreas vom Nordwesten in Richtung Deutschland gezogen – „wir bekommen die klassische Nordwestwetterlage – und sowas ist immer ein Schneebringer für die Mittelgebirgsregionen“, sagt er. Niederschläge bringen schon am Vormittag und Mittag Schneefälle in NRW und Rheinland-Pfalz. Ein weiteres Schneefall-Gebiet zieht aus Österreich heran. „Und das bringt besonders dem Südosten Bayerns zum Teil einige Zentimeter Neuschnee. Es gilt: Je höher man liegt, umso mehr Schnee kommt natürlich zusammen.“

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In tiefen Lagen seien die Temperaturen ebenfalls im nasskalten Bereich. Bis zu fünf Grad seien möglich. Das Wochenende startet dann kälter mit leichtem Frost, verbreitet seien, auch im Raum Berlin-Brandenburg, minus 1 bis minus 2 Grad möglich. Am Tag dann maximal fünf Grad und in einigen Regionen Deutschlands erneut Schnee-Potenzial.

Der aktuelle Wetterbericht von Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

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Doch dann wird es noch frischer. „Das gibt einen kalten Start in die kommende Woche – kein Wunder: Stellenweise kann sich auch eine Schneedecke ausbilden. Und dann kühlt es nachts ganz schön runter“, sagt Jung. Die Temperaturen werden sich Anfang der Woche ziemlich abkühlen. Da erreichen wir „den Höhepunkt der Kaltluft über Deutschland“, sagt Jung. Bis zu minus 8 Grad sollen es in 1500 Metern Höhe sein, „teilweise auch minus neun Grad direkt über Deutschland. Das heißt: Da ist es dann auch richtig kalt über dem Erdboden.“

Wetter: Experte kündigt gefühlte Temperaturen von minus 11 Grad an

Im Osten sollen die gefühlten Temperaturen bei minus 11 Grad liegen! „Dazu kommen viele Wolken – und im Tagesverlauf gibt es am Montag immer wieder Schneefälle. Da muss man aber etwas abwarten, wie viel davon liegen bleiben könnte“, sagt Jung. Erst am Mittwoch wird es dann wieder etwas wärmer – dann machen die Temperaturen einen Sprung von sechs bis neun Grad nach oben, mit den Schneefällen hat es sich dann also erst einmal erledigt.

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Übrigens: Richtig krass sehen die Schneehöhen-Prognosen des Europäischen Wettermodells aus! „In Ostdeutschland kräftige Schneefälle. Auch im Erzgebirge, in Sachsen 25 bis 30 Zentimeter Neuschnee“, sagt Jung. „Schnee auch bis nach Berlin und Brandenburg. Davon will das amerikanische Wettermodell überhaupt nichts wissen.“ Das europäische Wettermodell habe aber meist seine Schwierigkeiten, die Schneehöhen korrekt zu messen.