Strömender Regen bei Temperaturen um 13 Grad Celsius behindern den Straßenverkehr auf den Straßen der Hauptstadt. Nach Angaben der Meteorologen werden die kommenden Tage wechselhaft bleiben. dpa/Wolfgang Kumm

Der Norden Berlins ist kaum betroffen, doch im Süden der Hauptstadt herrscht am Mittwoch Land unter! Überflutete Tunnel und Straßen, vollgelaufene Keller: Die Feuerwehr ist am Limit und hat inzwischen den Ausnahmezustand ausgerufen.

Deutsche Wetterdienst warnt vor Starkregen und Gewittern

Zum Mittag hätten sich so viele Notrufe angesammelt, dass die Einsatzkräfte nicht mehr hinterherkommen. Die Einsätze werden somit priorisiert. Die Verkehrsinformationszentrale berichtet von zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Betroffen ist unter anderem der Sachsendamm, die Unterführung am Prellerweg sowie an der Yorckstraße.

Grund ist ein zähes Regenband, dass sich von West nach Ost durch die Region zieht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor Starkregen und Gewittern in Berlin und Brandenburg gewarnt. Inzwischen ist dieses allerdings ostwärts gewandert, sodass die Warnung für den Berliner Raum wieder zurückgenommen wurde. Die Meteorologen erwarten auch Windböen bis zu 60 km/h. Zum Abend hin können noch weitere Schauer fallen.