Heftige Gewitter werden im Laufe des Tages erwartet. imago/Marcel Lorenz

Heftiger Starkregen, Hagel und Sturmböen – das sind nur einige der Unwetter-Kapriolen, die Tief „Manfred“ heranschaufelt!

Vor allem in die Westhälfte Deutschlands bringt „Manfred“ schauerartige Regenfälle und zum Teil kräftige Gewitter. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, verlagert sich „Manfred“ im Tagesverlauf über Norddeutschland hinweg ostwärts.

Katastrophenwarnung für Berlin per „Nina“-App

In Brandenburg und Berlin sei neben kräftigen Gewittern auch mit länger andauernden Regenfällen zu rechnen. In der Hauptstadt sowie den Landesteilen rund um Brandenburg/Havel, Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) können ab 18 Uhr Niederschläge von 50 bis zu 100 Litern pro Quadratmeter fallen, teilen die Meteorologen in einer amtlichen Vorabinformation mit. Lokal seien auch noch höhere Mengen nicht ausgeschlossen. „Wie sich die Lage genau entwickelt, ist im Moment allerdings noch unsicher“, hieß es.

Am Sonntagabend gab der DWD dann eine Katastrophenwarnung für die Region heraus, warnte auch per „Nina“-App vor Gewitter- und Starkregen, Hagel und Sturmböen. Insbesondere im Süden Brandenburgs drohe durch das Zusammenwachsen von Gewitterzellen Starkregen von bis zu 60 Liter/Quadratmeter. Auch extreme Unwetter mit bis zu 70 Liter/Quadratmeter seien nicht auszuschließen.

Kleine Flüsse können über die Ufer treten

Im Norden, besonders nach Nordosten hin erhöht sich das Unwetterpotential durch ein- oder mehrstündigen Starkregen von 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Im Südosten sind schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und vereinzelt auch schweren Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Bei örtlich bis zu 70 Litern auf den Quadratmeter können kleine Flüsse über die Ufer treten, Keller voll laufen und Straßen überflutet werden.

Zum Wochenstart sollen die Regenfälle allmählich nachlassen und sich langsam südwärts verlagern. Der Südosthälfte Deutschlands stehe damit nochmals ein unbeständiger bis verregneter Tag ins Haus. Demgegenüber bleibe es Richtung Westen und Norden nicht nur meist trocken, sondern unter zunehmendem Hochdruckeinfluss auch vermehrt sonnig.