Winterlandschaften, wie es sie bald auch wieder in Berlin und Brandenburg geben könnte.
Winterlandschaften, wie es sie bald auch wieder in Berlin und Brandenburg geben könnte. imago/Eifert

Gerade zweieinhalb Wochen sind es noch bis Heiligabend, und die Wetteraussichten bis zum Fest waren selten so spannend wie in diesem Jahr. Wo wir in Berlin derzeit graues Einerlei bei ungemütlichen, einstelligen Temperaturen zu sehen bekommen, könnten sich in wenigen Tagen Schneemassen türmen. Die Temperaturen werden deutlich zurückgehen. Selten waren die Voraussetzungen so günstig für weiße Weihnachten.

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Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee – wo sollen die auf einmal herkommen? Der Himmel ist grau in Berlin, die Temperaturen dümpeln knapp oberhalb der Frostgrenze. Doch so wird es nicht bleiben, zeigt der Wettertrend vom Deutschen Wetterdienst (DWD): Pünktlich zum 3. Advent rutschen die Temperaturen in den Dauerfrost-Bereich, könnten im Verlaufe der kommenden Woche gar ins Bodenlose stürzen. Bis zu minus 17 Grad reichen die Prognosen derzeit!

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Wo ab 3. Advent die meisten Schneemassen fallen werden – erreicht das Schneetief Berlin?

Die neue Woche startet mit Niederschlägen, die dann auch als ergiebiger Schnee fallen können. Allerdings erwartet Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) die größten Schneemengen in Süddeutschland, gefolgt von der Mitte und dem Westen. Zugleich sickert eisige Polarluft zu uns. Die weiteren Aussichten sind geradezu wild: Jung rechnet zunächst mit einer leichten Milderung zum 4. Advent und einer deutlichen Abkühlung kurz vor Weihnachten. Eine irre Schlingerfahrt, die unser Wetter pünktlich ins Ziel weiße Weihnacht bringt.

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Schneetreiben am 3. Advent: Davon betroffen wird voraussichtlich vor allem der Südosten Deutschlands sein. „Vor allen Dingen rund um den Bayerischen Wald könnten etliche Zentimeter Neuschnee vom Himmel kommen. Ohne Winterreifen wird dort kaum noch etwas gehen“, so Wetterexperte Jung. Doch auch der Rest von Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen, Teile von Hessen sowie Rheinland- Pfalz könnten von dem Schneetreiben etwas abbekommen, erwartet der Diplom-Meteorologe. Nicht erwähnt sind Brandenburg und Berlin, doch Jung konkretisiert: Die exakte Zugbahn des Schneetiefs steht noch gar nicht fest.

Winterauftakt wie seit 2010 nicht mehr: „Der Winter ist gekommen, um zu bleiben.“

„Doch eines ist klar: Es ist der winterlichste Dezemberauftakt seit mindestens zwölf Jahren.“ Ein so winterliches Dezemberwetter habe es zuletzt 2010 gegeben, damals sei es allerdings noch ein ganzes Stück kälter gewesen. Doch die Kälte könnte sich am kommenden Wochenende ebenfalls deutlich intensivieren. Die Zeichen stehen auf Dauerfrost! „Der Winter ist gekommen, um zu bleiben.“ Die Frage ist, ob er auch noch an Weihnachten da sein wird? Unmöglich sei das nicht, so Jung. „In diesem Jahr ist die Ausgangslage für ein weißes Weihnachtsfest so gut wie seit Jahren nicht mehr.“

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Mittwoch: 1 bis 4 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Hochnebel, etwas Regen.

Donnerstag: 1 bis 4 Grad, einzelne Schneeschauer oder Schneeregen.

Freitag: 0 bis 3 Grad, mal Sonne, mal Wolken, einzelne Schneeschauer.

Samstag: -2 bis +3 Grad, oftmals Schneeschauer, winterlich.

Dritter Advent: -3 bis +2 Grad, im Süden und der Mitte stellenweise Schneefall, gefährliche Glätte.

Montag: um 0 Grad, Mix aus Wolken, Schneeschauern, etwas Sonne.

Dienstag: -3 bis +1 Grad, zeitweise Schneefall oder Schneeschauer.