Wie kalt wird der Winter? Meteorologen wagen jetzt die ersten Berechnungen für die kalte Jahreszeit.
Wie kalt wird der Winter? Meteorologen wagen jetzt die ersten Berechnungen für die kalte Jahreszeit. dpa/Daniel Bockwoldt, imago/Christian Ohde

Die Energiepreise steigen, der Gedanke an die nächsten Nebenkostenabrechnungen bringt uns alle zum Bibbern… und viele stellen sich schon jetzt eine bange Frage: Wie wird eigentlich das Wetter im Winter? Schließlich beginnt diese Woche der August, der Herbst und die kalten und nassen Jahreszeiten rücken damit immer näher. Schon jetzt wagen Meteorologen erste Prognosen. Wird’s ein echter Bibber-Winter – oder kommen wir in diesem Jahr mit einem blauen Auge davon?

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Preisexplosion beim Gas: Wie wird das Wetter im Winter?

Meteorologe Dominik Jung von wetter.net hat sich die aktuellen Jahreszeitentrends angeschaut, gibt in seinem aktuellen Wetter-Video einen kleinen Überblick. „Das ist keine klassische Wettervorhersage“, stellt er klar. „Das sind klimatologische Trends.“ Man könnte damit ganze Monate abschätzen – und etwa prognostizieren, ob ein Monat wärmer oder kälter als im langjährigen Klimamittel wird.

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Und wie fällt er aus, der Trend? Unter anderem gebe es das „Climate Forecast System“ des amerikanischen Wettermodells NOAA, alle sechs Stunden werden die Prognosen neu berechnet. Aktueller Stand: Am Heiligabend wird eisige Kälte von Nordost-Europa bis Spanien angekündigt, Deutschland mittendrin im Frost-Winter!

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Doch das wäre ein extrem. „Die Winter sind insgesamt in den vergangenen Jahrzehnten immer wärmer geworden“, erklärt Jung. „Und es wäre gar nicht so schlecht, wenn der kommende Winter auch wieder milder ausfallen würde.“

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Laut amerikanischem Wettermodell NOAA könnte der Oktober etwas milder ausfallen als im langjährigen Klimamittel, ähnlich sehe es im November aus. „Keine große Kälte, aber auch keine große Wärme in weiten Teilen Europas“, sagt Jung.

Wetter im Winter: Der Dezember könnte leicht zu warm werden

Und die eigentlichen Wintermonate Dezember, Januar und Februar? Auch der Dezember könne leicht zu warm werden – und der Januar sogar noch wärmer. „Ein bis zwei Grad zu warm könnte dieser Wintermonat ausfallen.“ Der Wintertrend insgesamt: „Wir sehen Chancen für einen eher milden Winter.“

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Und was sagt das Europäische Wettermodell? Auch hier rechnet man mit einem etwas milderen Oktober und einem durchschnittlichen November. Doch dann der Dezember: „Der europäische Wetterdienst rechnet nicht mit einem extrem warmen ersten meteorologischen Wintermonat, ganz im Gegenteil. Es soll maximal normale Temperaturen geben“, sagt Jung. Auch der Januar habe eher normale Temperaturen. „Die Europäer sehen also nicht wirklich einen sehr milden Winter. Die rechnen eher mit einem normal temperierten Winter, der bei uns gefühlt zu kühl ankommen könnte.“