Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten. Das Wetter wird bitterkalt.
Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten. Das Wetter wird bitterkalt. Silas Stein/dpa

Von der Arktis soll bibber-kaltes Wetter auf uns zukommen. Die Rede ist davon, dass der Polarwirbel zerbricht und Teile davon mit Tiefstwerten von minus 20 Grad über Deutschland hinwegziehen. Aber was ist da dran? Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen und Wochen? Hier kommen die aktuellen Aussichten …

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Erst mal der Blick auf die nächsten Tage. Da entspannt sich das Wetter laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net, zunächst etwas. „Die Wetterlage beruhigt sich. Am Montag ein Mix aus vielen Wolken, etwas Sonnenschein, etwas Schneeschauer sind noch möglich“, weiß der Wetter-Experte.

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Winter-Wetter im Bergland bleibt

In den tiefen Lagen taut der Schnee dahin. Der Berglandwinter bleibt uns aber erhalten, auch wenn ab Dienstag ein Zwischenhoch bei uns in Deutschland für mildere Temperaturen sorgt. Und was ist nun mit der arktischen Kälte?

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„Zum Donnerstag kommt noch ein Tief zu uns gezogen. Das bringt noch ein wenig mildere Luft mit bis zu 7 Grad plus“, gibt Dominik Jung vorerst Entwarnung. Das nass-kalte Schmuddelwetter bleibt bis zum letzten Januar-Wochenende erhalten.

Monatswechsel mit arktisch kaltem Wetter?

Und dann? Nach dem Monatswechsel? „Arktische Kälte ist da weit und breit nicht in Sicht“, ist sich der Wetter-Fachmann sicher. „Es wird eher zu mild – mit 5 bis 7 Grad zum Monatswechsel. Die kühle Witterungsphase scheint zu Ende zu gehen. Kalte, arktische Luft ist zumindest in Deutschland bis Mitte Februar nicht zu sehen. Der Winter blubbert so vor sich hin.“

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Wo es aber tatsächlich bitterkalt wird, sind mal wieder die Vereinigten Staaten von Amerika. Denn da kommt sie tatsächlich an – die polare Kaltluft.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Montag: –2 bis +3 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern.

Dienstag: 0 bis 5 Grad, etwas milder, im Nordwesten Regen, sonst Schneeregen oder Schnee.

Mittwoch: 0 bis 4 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern.

Donnerstag: 0 bis 6 Grad, wechselhaft mit Schneeschauern, in tiefen Lagen auch Schneeregen.

Freitag: –1 bis +5 Grad, Wechsel aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern.

Samstag: mildere Luftmassen, die in der Nordhälfte Regen- und Schneeschauer bringen, Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen –2 und +6 Grad.

Sonntag: südlich einer Linie Berlin–Essen immer wieder Schneefälle, Temperaturen zwischen –1 und +5 Grad.

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Wetter für Berlin und Brandenburg: Trübe Aussichten

Auf viele Wolken und teilweise Nebel müssen sich die Menschen in Berlin und Brandenburg für diese Woche einstellen. Stark bewölkt und leicht windig startet der Montag, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Bei maximal drei Grad ist lokal Sprühregen zu erwarten. Auch in der Nacht zum Dienstag bleibt es bedeckt, die Temperaturen fallen bis auf minus 2 Grad. Ortsweise kann es mit Sichtweiten von unter 150 Metern nebelig werden. Lokal kann es glatt werden.

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Auch der Dienstag bleibt wolkig, teilweise auch weiterhin nebelig. Im Tagesverlauf wird es bei Höchsttemperaturen von zwei Grad nur minimale Auflockerungen geben. Nachts ist weiterhin Nebel möglich. Die Temperaturen erreichen Tiefstwerte von minus 3 Grad. Teilweise kann es zu Schneegriesel kommen.

Der Mittwoch startet nebelig-trüb. Bis mittags kann weiter vereinzelt Schneegriesel fallen. Bis auf 3 Grad steigen die Temperaturen im Lauf des Tages. Zum Donnerstag hin kühlt es auf bis zu minus 2 Grad runter, dabei bleibt es stark bewölkt und größtenteils trocken. Teilweise nass wird es am Donnerstag. Bei maximal 2 Grad sind Sprühregen und Schneegriesel zu erwarten. In der Nacht zum Freitag besteht bei starker Bewölkung und Tiefsttemperaturen von minus 1 Grad teilweise Glättegefahr.