Laut Dominik Jung hält das Wetter in der kommenden Woche Regen und Sonne bereit. Imago/A. Friedrichs, Youtube/wetter.net

In der vergangenen Woche war wettertechnisch fast alles dabei! Es gab Tage mit viel Sonne, und solche, an denen es wie aus Eimern regnete. Vor allem im Westen machten das die Kanalisationen nicht immer mit. Und auch in dieser Woche geht es erstmal so weiter. Dauerhafte Herbststimmung gibt es aber erstmal nicht!

Wetter: Die Woche startet sommerlich

Denn zum Wochenbeginn bleibt das Wetter nahezu in ganz Deutschland so richtig sommerlich. Bei Höchsttemperaturen von 21 Grad im Norden, über 24 Grad in Berlin und bis zu 27 Grad in Nordrhein-Westfalen werden wir noch einmal für den wechselhaften Sommer entschädigt. 

Doch ab Dienstagabend kommt dann der harte Bruch wie, Diplom-Meteorologe Dominik Jung bei wetter.net erklärt. Dann ziehen nämlich „neue Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial auf“, erklärt er. „Besonders betroffen ist die Westhälfte von Deutschland.“ Regional begrenzt könne es auch zu Überflutungen kommen, warnt Jung. Im Norden und Osten soll es allerdings weitgehend trocken bleiben.

Wetter: In der Wochenmitte bleibt es wechselhaft

Am Mittwoch und Donnerstag soll es wechselhaft bleiben und könne immer wieder zu Regen kommen – und diesmal auch im Osten. Örtlich kann es auch zu kleinen Unwettern mit kleinkörnigem Hagel kommen. Vor allem am Donnerstag soll es im Osten so richtig nass werden – das gilt dann natürlich auch für Berlin.

Wetter: Der September bleibt spätsommerlich

Doch nach einem wechselhaften Freitag soll sich das Wetter Richtung Wochenende wieder stabilisieren. Ein neues Hoch könnte sich über Deutschland einrichten. Der Sommer bäumt sich also noch mal auf – auch wenn es nicht ganz so warm wird wie zum Ende der vergangenen Woche. „Die Temperaturen liegen dann aber meist um 20 bis maximal 25 Grad“, prognostiziert Dominik Jung in seiner Wochenvorschau. In Berlin werden am Wochenende eher 20 als 25 Grad erreicht.

Und so soll es erstmal bleiben, denn der September werde wohl spätsommerlich weiterlaufen, sagt Dominik Jung. Ein Temperatursturz zeichne sich nicht ab. Und so schön sich laue Spätsommertage auch anfühlen, so untypisch ist es eigentlich. So liegen die Temperaturen aktuell 2 Grad über dem längjährigen Klimamittel.

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Zudem habe der September im ersten Monatsdrittel trotz der kleineren Unwetter erst 12 Prozent der üblichen Regenmengen gebracht. Das Sonnenscheinsoll hingegen ist bereits zu 62 Prozent erfüllt. „Kurzum: Der September 2021 ist deutlich zu warm, deutlich zu sonnig und deutlich zu trocken“, fasst Dominik Jung zusammen.