Regenschirm und dicke Jacke können schon mal bereitgelegt werden – es wird wettertechnisch ungemütlich in Deutschland. IMAGO/photothek

Die Temperatur-Karte, die Wetter-Experte Dominik Jung in seiner aktuellen Prognose zeigt, ist von Ende Herbst – könnte man meinen. Vielleicht Anfang November. Aber doch nicht vom 4. August. Oder doch? Dominik Jung warnt tatsächlich vor einem Kälte-Schock. So bitterkalt wird es in der kommenden Woche.

„Das sind die Frühtemperaturen vom nächsten Mittwoch. Da erwarten wir in der Mitte Deutschlands nur sechs bis neun Grad und wir können fast schon die dicke Jacke rausholen“, erklärt der Experte seine Karte. Dabei ist Anfang August doch eigentlich Hundstage-Zeit, die heißeste Phase des Jahres mit Tagestemperaturen von 30 bis 35 Grad. Doch eine neue Hitze-Welle ist nicht in Sicht. Es droht ein Herbst im August!

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Wetter im Osten noch am freundlichsten

Doch zunächst der Ausblick auf die kommenden Tage. Es geht wechselhaft und schaurig weiter. „Wechselhaftes Wetter begleitet uns heute durch den Tag. Wolken bringen stellenweise neue Schauer und Gewitter, die lokal wieder mit Starkregen einhergehen können. Sonnige Momente gibt es aber auch“, erklärt Meteorologin Julia Eckert auf wetter.de. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 28 Grad, am wärmsten ist es im Osten.

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Ähnlich bleibt es in den kommenden Tagen bis zum Wochenende. Doch dann stürzen die Temperaturen in den Keller.

„Am Montag kann man so langsam die dicke Weste aus dem Schrank holen. Die Temperaturen erreichen noch maximal 18 bis 23 Grad“, verrät Dominik Jung. An den Küsten käme viel Wind dazu: „Da ist es gefühlt schon richtig kühl.“

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Wetter in Deutschland: 8 bis 10 Grad zu kalt für die Jahreszeit

Aus Nordwesten kommt die Kaltluft nach Deutschland geströmt. In den Nächten wird es danach einstellig. „Das ist wirklich für die Jahreszeit deutlich zu kühl“, meint der Experte. Rund 8 bis 10 Grad zu wenig seien das für die aktuelle Jahreszeit.

Doch während wir in Deutschland bibbern, bekommt Griechenland die Hitze voll ab. 45 Grad warm soll es dort werden. „Da stehen sich zwei Luftmassen direkt gegenüber“, weiß Dominik Jung. Das macht das Wetter auch so wechselhaft. Bis mindestens zum 12. August dürfte sich der Badesommer also erstmal verabschieden.