Auf dem Fahrrad sollte man sich bei der aktuellen Witterung nur mit viel Vorsicht bewegen. dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Zugegeben: Der angekündigte Wintereinbruch kommt am Sonntag im Berliner Raum sehr freundlich daher. Zwar bewegen sich die Höchstwerte nur knapp oberhalb der Null-Grad-Grenze, doch die Sonne schafft es in einem Streifen zwischen Havelland, der Hauptstadt und der Uckermark doch sehr elegant durch die Wolken. Weiter südlich bleibt der Himmel allerdings bedeckt. In der Prignitz fallen Niederschläge dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge als Regen oder Schneeregen. Einzelne Nebelfelder können die Sicht beeinträchtigen.

Streckenweise kommt es in der Nacht zu Montag zu Glätte. Im Verlaufe der Nacht kann es auch etwas schneien, ansonsten ist mit Schneeregen oder Regen zu rechnen. Da es stellenweise zu Frost kommt, sollten Autofahrer sich auf glatte Straßen einstellen.

Zum Berufsverkehr am Montagmorgen erhöhte Glättegefahr

Ganz besonders brenzlig könnte dies im Berufsverkehr am Montagmorgen werden: Weiter wird es etwas schneien, regnen oder auch beides. Vom Norden Brandenburgs her werden bei Höchstwerten zwischen ein und drei Grad Celsius Schauer südwärts ziehen. Anschließend lockert es auf. Doch schon in der Nacht zu Dienstag starten die nächsten Schauer als Schnee oder Schneeregen, zunächst zur streckenweise, zum Dienstagmorgen hin verbreitet vom Westen her. Die Temperaturen bewegen sich dabei um die Frostgrenze herum, es besteht erhöhte Glättegefahr!

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Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen auf Werte zwischen drei und sechs Grad Celsius und es lockert auf. Allerdings dreht von Westen her ein böiger Wind auf. Neue Niederschläge ziehen vom Westen heran, im Nordosten auch als Schneeregen.

Zur Wochenmitte bis zu zehn Grad Celsius, doch dann rauschen die Temperaturen wieder in den Keller

Am Mittwoch schaffen es die Höchstwerte wieder bis auf Werte zwischen sieben und zehn Grad Celsius. Zwar lockert es etwas auf, doch nun können Windböen stürmisch aufbrausen. Auch wenn die Nacht zu Donnerstag frostfrei bleibt, rechnet der DWD im Norden weiter mit Schneeregen.

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Und nun kommt’s: Die Temperaturen rauschen in der zweiten Wochenhälfte wieder heftig in den Keller. Verantwortlich dafür ist ein neues Skandinavien-Tief namens Christian, flankiert von einem Osteuropa-Tief namens Benedikt. Nachts wird es erneut frostig, und auch tagsüber bleibt es sehr kühl. Dazu kommen neue Niederschläge, die dann voraussichtlich wieder als Schneeregen oder Schnee fallen werden. Der Winter, dessen Zeit ja eigentlich noch überhaupt nicht gekommen ist, versucht es mit allen Mitteln.