Am Wochenende wird es Abkühlung brauchen – bis zu 38 Grad sind drin dank Hoch „David“. dpa/Oliver Berg

So langsam macht Hoch „David“ ernst und dreht den Sonnenschein-Schalter auf volle Pulle. Dann lacht die Sonne vom meist wolkenlosen Himmel, es bleibt trocken. Wärmer wird es nur recht zögerlich, aber dafür dürften wir dann am Wochenende bruzzeln – regional können es 35 bis 38 Grad werden. Und daran Schuld hat die Hitzeblase über Spanien und Portugal.

Sie rutscht so langsam nach Südfrankreich und später in die Mitte des Landes. Dann schwitzen unsere Nachbarn bei bis zu 41 Grad und wir bekommen dann auch einen Rest dieser Juni-Hitze am Wochenende ab. Und dann kann es ziemlich dicke kommen – spätestens am Sonntag sind schwere Gewitter und Unwetter mit Tornados möglich.

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Aber so ganz sicher ist das noch nicht, meint Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de), gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net): „Allerdings ist noch unklar, was ab Sonntag passiert. Einige Wettermodelle sehen Hitze bis weit in die nächste Woche hinein, andere dagegen sehen ab Sonntag aus Nordwesten kalte Luftmassen, die eine Abkühlung und schwere Gewitter bzw. Unwetter bringen können. Dabei kommt es am Wochenende zu Platzregen, Hagel und Sturmböen. Sogar die Bildung von Tornados ist dabei nicht ausgeschlossen.“

Es bleibt also spannend in Sachen Sommer-Wetter. So geht’s aber erst mal in dieser Woche weiter:

  • Dienstag: 19 bis 29 Grad
  • Mittwoch: 22 bis 32 Grad
  • Donnerstag: 20 bis 31 Grad
  • Freitag: 23 bis 33 Grad
  • Samstag: 27 bis 35 Grad
  • Sonntag: 27 bis 37 Grad
  • Montag: 23 bis 31 Grad

Wetter: Regen fehlt – es droht ein Rekordjahr in Sachen Trockenheit

Und der restliche Juni wird wohl nicht so ganz anders: „Es sieht nach einem sehr warmen oder gar heißen Juni aus. Vielleicht rutschen wir tatsächlich in Richtung Hitze- und Dürresommer. Gerade in Sachen Dürre ist es im Osten stellenweise fast schon so trocken wie im rekordtrockenen Jahr 2018. Es fehlt ordentlich viel Niederschlag und der ist kaum in Sicht. Es gibt immer nur regional Schauer und Gewitter. Der berühmte Tropfen auf den heißen Stein“, erklärt Wetterexperte Jung.