Caleb Burczyk nach seiner Festnahme. Foto: North Dakota Police

Für Fälle wie diese wurden Worte wie Überreaktion geschaffen: Als sein Ex-Boss sein Freundschaftsangebot auf Facebook nicht annahm, überkam einem Mann aus North Dakota eine mörderische Wut. Im Wortsinne. Caleb Burczyk wurde wegen Morddrohung, Hausfriedensbruch und schwerem Vandalismus verhaftet.

Burcyzk war laut seiner Facebookseite bis März beim Festnetzbetreiber GR Energy Services in Willingston beschäftigt gewesen. Am 1. Weihnachtsfeiertag schickte er seine Freundschaftsanfrage an den Chef seines ehemaligen Arbeitgebers. Als Kelly Duncan zwei Tage später noch immer nicht darauf regiert hatte, drohte der Ex-Angestellte: „Nimm meine Freundschaftsanfrage an, oder ich werde dich umbringen!“ Als wieder keine Antwort kam, schickte Burczyk diesmal per Snapchat ein Foto von sich neben seinem Pickup-Truck an Duncan. Mit der Nachricht: „Jetzt gibt’s Ärger. Ich werde  in meinen Truck steigen und dich ausfindig machen!“

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Laut des Polizeiberichts tauchte der 29-Jährige dann wirklich vor Duncans Haus auf. Überwachungskameras nahmen auf, wie Burczyk die Haustür eintrat. Da der Hausherr nicht zuhause war, schickte der durchgeknallte Ex-Angestellte eine weitere Nachricht per Social Media: „Du und deine Familie braucht wohl eine neue Haustür.“

Laut der örtlichen Zeitung Williston Herald alarmierte Duncan die Polizei, die Burczyk festnahm. Er muss sich am 27. Januar vor Gericht verantworten, ist bis dahin gegen 25.000 Dollar Kaution wieder auf freien Fuss.