Zahlreiche Lichter erstrahlen am weihnachtlich geschmückten Haus der Familie Borchart im niedersächsischen Delmenhorst.
Zahlreiche Lichter erstrahlen am weihnachtlich geschmückten Haus der Familie Borchart im niedersächsischen Delmenhorst. dpa/Hauke-Christian Dittrich

So weit musste es wohl kommen: Wegen ihrer üppigen Weihnachtsbeleuchtung sehen sich die Eigentümer eines spektakulär illuminierten „Weihnachtshauses“ Bedrohungen ausgesetzt. Ein Drohschreiben wurde mit „Die letzte Generation“ unterzeichnet. Aber waren es tatsächlich die Klimakleber, Trittbrettfahrer oder gar missgünstige Nachbarn?

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Die Eigentümer des üppig illuminierten „Weihnachtshauses“ im niedersächsischen Delmenhorst werden bedroht. Bei ihnen sei am Donnerstag ein Brief „mit bedrohlich wirkendem Inhalt“ eingegangen, teilte die Polizei am Freitag mit. In dem Schreiben werden die Bewohner aufgefordert, die am Haus angebrachte Weihnachtsbeleuchtung bis zum Montag zu entfernen. Ansonsten werde „eine Abschaltung durch Dritte“ in Aussicht gestellt.

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Der Brief unterzeichnet mit „Die letzte Generation“

Der Brief sei unterzeichnet mit „Die letzte Generation“. Die Gruppe macht mit Protesten zum Klimaschutz auf sich aufmerksam, bei dem sich Aktivisten an Straßen oder Kunstwerken festkleben. Ein Sprecher der Polizei sagte, dass bisher die Verfasser und damit die tatverdächtigen Personen nicht bekannt seien. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Nötigung eingeleitet worden.

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Seit dem Jahr 2000 dekoriert die Familie das Haus zur Weihnachtszeit mit Weihnachtsschmuck und Lichtern. In diesem Jahr sind es mehr als 60.000 LED-Leuchten. Fotos des beleuchteten Hauses gelangten sogar bis in die internationale Presse. Passanten, die das Haus bestaunen, spenden für einen wohltätigen Zweck.