Eine Achterbahn gehört in den Vergnügungspark! Aber: Was ist ein Fußabhacker?
Eine Achterbahn gehört in den Vergnügungspark! Aber: Was ist ein Fußabhacker? Agentur45Grad/imago

Es ist ein Problem, das wohl jeder kennt: Manchmal stolpert man durch Zufall – ob im Netz, in einem Buch oder in einer TV-Sendung – über Begriffe, die einem verdächtig bekannt vorkommen und die man dennoch nicht erklären kann. Wir verraten regelmäßig, was es mit solchen besonderen Wörtern auf sich hat. Heute: Was ist eigentlich ein Fußabhacker?

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Das Wort klingt martialisch und brutal – was hat es wohl damit auf sich? Das Besondere an diesem Begriff: Wohl jeder ist wohl in seinem Leben schonmal einem Fußabhacker begegnet… aber die wenigsten wissen, dass es den Begriff dafür gibt. Nur: Wo kommt der Fußabhacker vor? Die Antwort ist ganz einfach: Fußabhacker finden sich in vielen Freizeitparks.

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Den Fußabhacker findet man in den meisten Freizeitparks

Denn: Ein Fußabhacker ist ein Element einer Achterbahn. Dabei handelt es sich im Bauteile, die sich entlang der Strecke befinden, denen die Füße der Passagiere während der Fahrt verdächtig nahe kommen. Solche Elemente werden absichtlich eingebaut, denn sie sollen den Adrenalin-Kick der Fahrgäste vergrößern, indem das Gefühl entsteht, dass eine Kollision droht, bei der die Füße abgerissen werden könnten.

Achterbahnen stehen in jedem Freizeitpark - bei Bahnen, in denen die Beine frei hängen, finden sich oft auch Fußabhacker.
Achterbahnen stehen in jedem Freizeitpark - bei Bahnen, in denen die Beine frei hängen, finden sich oft auch Fußabhacker. Wirestock/imago

Die Konstrukteure von Achterbahnen arbeiten dabei unter anderem mit optischen Täuschungen – denn  in Wirklichkeit wird natürlich sichergestellt, dass es auf gar keinen Fall zu einem Zusammenstoß kommen kann. Der Gegenpart zum Fußabhacker (englisch: Footchopper) ist übrigens der Kopfabhacker.

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Hier entsteht das Gefühl, dass man mit dem Kopf gegen eines der Bauteile stößt. Beim Bau der Fahrgeschäfte wird aber sichergestellt, dass die entsprechenden Teile der Konstruktion nicht einmal mit ausgestreckten Armen erreicht werden könnten.

Bei Achterbahnen werden oft Fußabhacker und Kopfabhacker kombiniert

Oft wird sogar beides miteinander kombiniert: Bei vielen Achterbahnen gibt es sogenannte „Keyhole-Elemente“. Darunter versteht man miteinander verbundene Fußabhacker und Kopfabhacker, durch die der Zug fährt. Dabei soll das Gefühl entsteht, dass man an allen Seiten gegen etwas stoßen könnte. Das soll den Fahrgästen einen besonderen Adrenalin-Kick verpassen.

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Übrigens: Wer den ultimativen Thrill sucht, wird vor allem in Freizeitparks im Ausland fündig. Die Achterbahn „Steel Vengeance“ im Cedar Point, USA, beeindruckt mit einer Höhe von 62 Metern, und einer Geschwindigkeit von 120 km/h. Der „Kingda Ka“ im Six Flags Great Adventure, USA, ist der höchste und schnellste Coaster der Welt, erreicht eine Höhe von 139 Metern und eine Geschwindigkeit von 206 km/h. Und auch die „Fury 325“ im Carowinds, USA, ist mit 99 Metern Höhe und 153 km/h Geschwindigkeit ein Muss für Adrenalin-Junkies.

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