Viele Menschen suchen derzeit in der Kiewer Metro Schutz. Dort ist nun ein kleines Mädchen zur Welt gekommen. Imago/UPI Photo/Oleksandr Khomenko

Seit Donnerstag wird die ganze Ukraine immer wieder von Angriffen der russischen Armee erschüttert. Machthaber Wladimir Putin hat den schon so viele Jahre andauernden Würgegriff um die Ukraine noch einmal fester gezogen und greift nun zahlreiche Ziele in mehreren Städten an. In vielen Orten suchen die Menschen in Bunkern und U-Bahn-Stationen Schutz vor den Raketenangriffen der Russischen Armee. In Kiew kam es nun zu einem kleinen Wunder!

Mitten in Putins Krieg: Frau bringt Kind in Kiewer Metro zur Welt

Denn wie die ukrainische Demokratie-Aktivistin Hanna Hopko auf Twitter mitteilte, hat eine 23 Jahre alte Frau, während sie in einer Kiewer Metro-Station Schutz vor den russischen Bomben suchte, eine kleine Tochter geboren. Der Mutter und dem Baby, das auf den Namen Mia hören soll, geht es demnach gut.

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Hanna Hopko, die auf Twitter auch ein Foto der Mutter mit ihrem Neugeborenen postete, schrieb: „Mia ist heute Nacht zur Welt gekommen, während Kiew bombardiert wurde. Ihre Mutter ist glücklich nach dieser schwierigen Geburt. Wenn Putin Ukrainer tötet, rufen wir alle Mütter in Russland und Belarus auf, gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren. Wir verteidigen das Leben und die Menschlichkeit!“

Polizistin half bei Geburt mitten im Krieg

Laut der britischen Zeitung Daily Mail bekam die junge Mutter bei der Geburt Hilfe von einer Polizistin namens Mykola Shlapak, die in der Metro die Schmerzensschreie der jungen Frau gehört hatte. Die Polizistin sagte der Zeitung, dass sie nach der Geburt einen Krankenwagen für Mutter und Kind gerufen habe. Der habe sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie nun gut versorgt würden.

In der Nacht soll auch im Keller eines Kiewer Krankenhauses ein Junge zur Welt gekommen sei. Der Kreißsaal musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. In der Nacht hatten russische Truppen mehrere Ziele in Kiew angegriffen.

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Am Morgen zeigte sich, dass unter anderem ein großes Wohnhaus von einer Rakete getroffen worden war. Die ukrainischen Behörden machen die russischen Angreifer dafür verantwortlich. Die behaupten, nur militärische und keine zivilen Ziele anzugreifen. Ob das im Fall des Hochhauses stimmt, ist derzeit schwierig zu prüfen. Sicher ist: Es mehren sich aus anderen Orten Berichte, dass Putins Armee eben nicht vor zivilen Zielen Halt macht.