Während die Reporterin von „Fox32“ live auf Sendung war und über die stark gestiegenen Schusswaffenverbrechen in der Gegend sprach, sprang ein Mann durchs Bild – mit gezogener Pistole. ZVG

Waffengewalt ist in Amerika ist ein riesiges Problem. Wie groß, dass belegt jetzt die Reportage eines lokalen TV-Senders in Chicago. Denn während die Reporterin von „Fox32“ live auf Sendung war und über die stark gestiegenen Schusswaffenverbrechen in der Gegend sprach, sprang ein Mann durchs Bild – mit gezogener Pistole.

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Reporterin Joanie Lum war gerade in der River North Nachbarschaft auf Sendung gegangen, als sich in ihrem Hintergrund ein Mann mit einem Starbucks-Becher langsam näherte. Lum erzählte den Zuschauern von „Good Day Chicago“ gerade, dass die Schusswaffenvorfälle in der Gegend zwischen 2019 und. 2021 um 66 Prozent angestiegen waren, als der Unbekannte plötzlich eine Pistole aus dem Hosenbund zog. Diese hielt er hoch und zielte auf die Kamera, als er durch Bild sprang. Dann lief er davon.

Die Polizei fahndet jetzt nach dem Schützen

Die Polizei von Chicago fahndet jetzt nach dem Unbekannten anhand der Standbilder und hat die Bevölkerung um Hilfe gebeten. Lum blieb völlig ruhig und beendete ihren Bericht seelenruhig nach dem Zwischenfall.

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Nach dem Schulmassaker im texanschen Uvalde gibt es immer mehr Proteste von Waffengegnern. Imago Images/NurPhoto

Es ist ein trauriges Alleinstellungsmerkmal der USA. In keinem anderen Land auf der Welt gibt es mehr Waffen und mehr Waffengewalt. Amokläufe und Schießereien gehören zum Alltag. Und eine übermächtige Waffenlobby sorgt dafür, dass sich daran nichts ändert. Auch das verstörende Massaker an einer Grundschule in der texanischen Kleinstadt Uvalde bringt Konservative nicht von ihrer Waffenliebe ab.

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Die USA sind ein Land, in dem Familien für Weihnachtskarten mit ihrem privaten Arsenal an Waffen posieren. Alkohol darf man landesweit erst ab 21 Jahren kaufen, Schusswaffen dagegen in vielen Bundesstaaten schon mit 18 Jahren. Der Schütze von Uvalde in Texas durfte noch keinen Schnaps kaufen, konnte aber kurz nach seinem 18. Geburtstag in ein Waffengeschäft gehen und zwei Sturmgewehre erstehen, mit denen er später an der Grundschule 21 Leben auslöschte.