Schaurig schön. Ein Wanderer in sicherer Entfernung beobachtet das Naturschauspiel am Ätna.  dpa

Wegen eines erneuten Ausbruchs des Vulkans Ätna auf der italienischen Insel Sizilien ist der Flugbetrieb am Airport der Großstadt Catania südlich des Berges gestoppt worden. Die Start- und Landebahn sei mit Vulkanasche verschmutzt und deswegen gesperrt, teilte der Flughafen Catania am Mittwochmorgen mit. Bis zum Vormittag konnten zunächst keine Flüge den Airport verlassen oder dort ankommen. Auf dem Flugplan wurden zahlreiche Verbindungen als verspätet angezeigt.

Der Ätna brach in den vergangenen Wochen immer wieder aus. Berichte von größeren Schäden oder Verletzten gibt es sehr selten. Die Bewohner vor Ort sind hin und wieder durch die sich abregnende Asche beeinträchtigt. Das Grollen und Donnern bei den Ausbrüchen bringt teilweise Fenster und Türen zum Zittern.

Aschewolken bis zu zehn Kilometern Höhe

Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) spuckte der Ätna in den vergangenen Tagen vor allem aus dem Krater auf der Südost-Seite Lava und Asche. Gelegentliche Eruptionen registrierten die Experten auf der Nordost-Seite. Die Aschewolken des mehr als 3300 Meter hohen Berges stiegen dem Bericht zufolge gemessen am Meeresspiegel zwischen fünf und zehn Kilometer hoch in den Himmel.

Schon Ende Juni hatten sich dicke Rauchschwaden über dem Vulkan gezeigt. Auf einer Webcam war zu sehen, wie Schaulustige an der Bergstation der Ätna-Seilbahn auf mehr als 2500 Metern Höhe den Ausbruch beobachteten. 

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Der Ätna ist im Moment weltweit einer der aktivsten Vulkane.  Der Vulkan brodelt seit Februar immer wieder. Bisher ging das für die Menschen, die in der Umgebung leben glimpflich aus.