Die Frau sitzt auf dem Mann: Diese Sexstellung verursacht laut einer Studie die meisten Penisbrüche. Imago/Panthermedia

Es gibt Verletzungen, die wirken noch einmal schlimmer durch die Stelle, an der sie auftreten. Bei Männern dürfte die gesamte Lendengegend sehr weit oben auf dieser Skala liegen. Schließlich sind Penis und Hoden stets sehr empfindlich und können mitunter auch seeeeehr schmerzen. Eine der denkbaren Verletzungen ist der sogenannte Penisbruch - und der kann beim Sex passieren. Besonders bei drei Stellungen ist Vorsicht angesagt!

So gefährlich ist ein Penisbruch

Glaubt man Opfern, ist ein Penisbruch tatsächlich so schmerzhaft, wie es sich anhört. Dabei ist der Begriff Penisbruch gar nicht korrekt. Vielmehr handelt es sich um eine Penisruptur, bei der der Schwellkörper einreißt. Es kommt zu einer Schwellung und einem riesigen blauen Fleck. Geschieht das, ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig. Nur eine schnelle Operation kann Langzeitfolgen verhindern. Schämen Sie sich nicht, einen Krankenwagen zu rufen. Alleine kommen Sie aus dieser misslichen Lage nicht raus!

Meistens kommt es während des Geschlechtsverkehrs zu einem Penisbruch - und zwar meistens dann, wenn der Penis im erigierten Zustand ist und versehentlich abknickt. Dementsprechend sind es laut einer brasilianischen Studie aus dem Jahr 2014 beim Sex zwischen einem Mann und einer Frau vor allem drei Sexstellungen, die ein erhöhtes Risiko für Penisrupturen haben.

Bei dieser Sex-Stellung ist ein Penis-Bruch am wahrscheinlichsten

Das höchste Risiko geht laut den Forschern um Leonardo O. Reis von der Universität von Campinas von der sogenannten Cowgirl-Position aus, bei der der Mann auf dem Rücken liegt und die Frau mit dem Gesicht zu ihm gewandt auf ihm sitzt. Laut der Studie kam so die Hälfte aller Penisrupturen zustande. 

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Auch bei der vermeintlich einfachen Missionarsstellung kann es zu Penisbrüchen kommen. Imago/Panthermedia

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Auf Platz zwei liegt die „Doggy Style“-Stellung, wie es in dem Artikel heißt. Bei dieser Sexstellung, bei der der Mann von hinten in die kniende Frau eindringt, kam es zu 28 Prozent der untersuchten Penisbrüche, auf Platz drei folgte die Missionarsstellung, bei der es zu 21 Prozent der Penisrupturen kam.

Andere Stellungen kamen in der Studie nicht vor. Das liegt allerdings in vielen Fällen sicher nicht daran, dass teils artistische Sex-Positionen weniger anfällig für Penisbrüche sind, sondern dürfte vielmehr daran liegen, dass sie nicht so oft ausgeführt werden wie die drei Sex-Stellungen aus der Studie.