Ja, Enten sollen sprechen können.  Zumindest sind sie sehr talentierte Imitatoren menschlicher Sprache, stellte die Wissenschaft fest. Imago

Inmitten von Naturkatastrophen, Politik und Corona-Pandemie wartete das Jahr 2021 auch mit einer ganzen Reihe kurioser Nachrichten auf. Eine Auswahl – von witzig bis bizarr:

Ehrlicher Mörder: In Frankreich verständigte ein Mann die Polizei, nachdem sich sein Nachbar bei ihm eine Säge geliehen hatte, um – wie er sagte – „eine Leiche zu beseitigen“. Wie die Ermittler später feststellten, hatte der redselige Nachbar tatsächlich seinen Untermieter umgebracht.

Schräger Jahresrückblick: Das sind die lustigsten Meldungen von 2021

Mein Name sei Lachs: Ein Restaurant in Taiwan bot kostenloses Sushi für jeden, dessen Name das chinesische Schriftzeichen für Lachs enthält. Mehr als hundert Menschen beantragten daraufhin entsprechende Namensänderungen, um in den Genuss des Gratisangebots zu kommen.

Entbindung ist keine Ausrede: In Südkorea sorgen sich die Behörden besonders um das Wohl werdender Väter. Sie erinnerten schwangere Frauen daran, genügend gebügelte Hemden, Socken und Unterhosen sowie tiefgefrorene Mahlzeiten für ihre Männer bereitzuhalten – für den Fall, dass sie zur Entbindung ins Krankenhaus müssen.

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First Witzbold: US-First-Lady Jill Biden verkleidete sich am 1. April auf einem Rückflug mit Präsident Joe Biden nach Washington als Flugbegleiterin und verteilte Eiscreme an die mitreisenden Journalisten und Mitarbeiter. Mit schwarzer Kurzhaar-Perücke und Corona-Schutzmaske habe keiner die First Lady erkannt, sagten Mitreisende.

Ist das Kunst?: Ein dänischer Künstler sackte 70.000 Euro ein und lieferte dem Kunsten-Museum in Aalborg im Gegenzug leere Bilderrahmen. Der Titel seines Werks: „Nimm das Geld und verschwinde“.

Künstler Jens Haaning lieferte ans Museum in Aalborg sein Werk mit dem Titel „Nimm das Geld und verschwinde“. Ein leerer Bilderrahmen, Kosten: 74.000 Euro AFP/Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Hundeleben: Während einer Corona-Ausgangssperre im kanadischen Quebec hielt die Polizei eine Frau an, die einen Mann an einer Leine spazieren führte. Sie protestierte, schließlich gehe sie „mit dem Hund Gassi“ – was unter den geltenden Regeln ja erlaubt sei.

Verflucht schlau: US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass Menschen, die Schimpfwörter benutzen, statistisch intelligenter, kreativer und ehrlicher sind. Auch neigten regelmäßig fluchende Menschen seltener zu „ernsthaft unethischen Verhaltensweisen“.

Apropos Schimpfwort: Die Facebook-Seite der französischen Stadt Bitche war drei Wochen lang gesperrt, weil der Algorithmus des Online-Netzwerks den Namen mit dem englischen Schimpfwort „bitch“ verwechselte. Die Stadt setzte sich gegen die Sperrung zur Wehr.

Skurrile Meldungen: All das passierte im Jahr 2021

Apropos Schimpfwort, zum Zweiten: In Kalifornien trat die gesamte Schulaufsicht einer Grundschule zurück, nachdem die Mitglieder des Gremiums in einer Videokonferenz Eltern als „kiffende Faulenzer“ verunglimpft hatten.

Kampf um die Krone: Die Gewinnerin des Schönheitswettbewerbs Miss World wurde festgenommen, nachdem sie bei einem örtlichen Schönheitswettbewerb in Sri Lanka der dort frisch gekürten Gewinnerin die Krone vom Kopf gerissen hatte. Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

Kunstfehler: In Indien wurde ein Mann nach einem Motorradunfall fälschlich für tot erklärt. Bei der Obduktion, kurz bevor der Mediziner die vermeintliche Leiche sezieren wollte, begann diese sich jedoch zu regen.

Tücken des Homeoffice: Der kanadische Abgeordnete William Amos trat bei einer Videokonferenz des Unterhauses splitternackt vor die Kamera. Sechs Wochen später wurde der Liberale dabei gefilmt, wie er während einer virtuellen Ausschusssitzung in eine Kaffeetasse pinkelte. „Natürlich ist mir das peinlich“, sagte Amos.

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Schweigen ist manchmal Gold: Der Präsident des Komitees für die Olympischen Spiele in Tokio, Yoshiro Mori, befand bei einer Arbeitssitzung, das Problem mit Frauen sei, dass sie zu viel reden. Sein Rücktritt folgte rasch. Später entschuldigte sich der Japaner und fügte erklärend hinzu: „Ich spreche nicht oft mit Frauen.“

Ums Eck: Ex-US-Präsidententochter Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner gestatteten den während Donald Trumps Amtszeit zu ihrem Schutz abgestellten Geheimdienstmitarbeitern nicht, bei ihnen zu Hause zur Toilette zu gehen. In dringenden Fällen gingen die Beamten dann zu Ex-Präsident Barack Obama und seiner Frau Michelle, die nicht weit entfernt wohnen.

Gefährliche Backwaren: Im polnischen Krakau verständigte eine Frau wegen eines vermeintlich gefährlichen Wesens, das seit zwei Tagen in einem Baum vor ihrem Haus sitze, den örtlichen Tierschutzverein. Das mysteriöse Tier entpuppte sich jedoch als Croissant.

Ja-Ja-Ja-Ja: Ein taiwanischer Bankangestellter heiratete vier Mal innerhalb eines Monats, um an bezahlten Urlaub zu kommen. In Taiwan stehen Angestellten bei einer Heirat gesetzlich acht freie Tage zu.

Sprechende Enten: Die Wissenschaft wurde im September von der Nachricht erschüttert, dass Enten sprechen können – bzw. zumindest sehr talentierte Imitatoren menschlicher Sprache sind und zudem das Quietschen einer Tür nachahmen können.

Verschluckt: Im Kosovo entfernte ein Arzt ein altes Nokia-Handy aus dem Magen eines Häftlings. Der Mann hatte seit Tagen über Bauchschmerzen geklagt, schließlich vertraute er den Ärzten an, ein Mobiltelefon verschluckt zu haben.

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Gefängnis, bitte!: Ein Mann, der in Italien wegen Drogendelikten unter Hausarrest stand, bat um Inhaftierung, weil er es nicht ertragen könne, mit seiner Frau zu Hause zu bleiben. Die Polizei kam dem Wunsch des 30-jährigen Albaners nach.

Aufklärung, bitte!: Die US-Rapperin Nicki Minaj begründete ihre Ablehnung einer Corona-Impfung damit, dass einem Freund ihres Cousins in Trinidad und Tobago nach der Impfung die Hoden angeschwollen seien. Die US-Regierung bot daraufhin ein medizinisches Aufklärungsgespräch an.

Alles für den Hund: Wissenschaftler in Schottland haben eine Art Babyfon für Hunde erfunden. Gelangweilte, verängstigte oder mitteilungsbedürftige Vierbeiner können mit dem sogenannten Dogphone nun jederzeit ihre Halter kontaktieren.