Alte Goldmünzen (Symbolfoto) imago images / imagebroker

Eine abenteuerliche Suche nach einem angeblichen Goldschatz ist vier Griechen zum Verhängnis geworden. Die Männer starben, als sie in der Nacht zu Sonnabend eine Grotte der Stadt Loutraki nach Goldmünzen durchforsteten. Es soll sich dabei um Einheimische des Touristenortes gehandelt haben.

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, dass in verschiedenen Regionen in Mittelgriechenland Goldschätze verborgen sind – diese sollen in den meisten Fällen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen.

Offensichtlich glaubten auch die verunglückten Schatzsucher an diese Überlieferungen. So zogen sie los zu einer Grotte nahe der Stadt und stiegen hinab. Um den Hohlraum der Höhle zu beleuchten, setzten sie einen Generator ein. Doch ausströmende Abgase vergifteten die vier Männer. Vermutlich, ohne das sie es bemerkten. Nach Medienberichten sollen einige von ihnen tot aufgefunden worden sein, während sie die Kabel noch in den Händen hielten. Die Höhle, die Nationalsozialisten als Bunker verwendet worden war, wurde somit zur tödlichen Falle.

„Sie waren auf der Suche nach Goldmünzen“, berichtete der Bürgermeister der Region, Giorgos Gionis. Die vier Männer waren 72, 49, 37 und 35 Jahre alt. Ihre Leichen wurden in 20 Metern Tiefe entdeckt. 21 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um sie zu bergen. Eine Ehefrau der Verunglückten habe Alarm geschlagen, nachdem die Abenteurer nicht von ihrem Ausflug zurückkehrten.