In unseren Homeoffice-Zeiten kann man von allen möglichen Plätzen aus an Viedeo-Konferenzen mit Chef und Kollegen teilnehmen. Manche schalten sich von einem Café aus zu, andere verfolgen das Meeting im Park oder gar am Strand. Ein südkoreanischer Angestellter war jetzt offenbar besonders wagemutig: Er loggte sich in, als er in einer Achterbahn durch Kurven donnerte – und wurde damit zum Internet-Hit.
Mit Laptop in Achterbahn dem Call zugeschaltet

Der Achterbahn-Fahrtwind peitscht ihm ins Gesicht
In einem rund einminütigen Yootube-Clip sieht man Nam Young‑sik, Angestellter bei der Stadt Ulsan, wie er mit seinem Laptop auf dem Schoß in einem Achterbahnwagen sitzt. Für seinen Chef und die Kollegen in der Videoschalte ist jedoch nur sein Kopf und Oberkörper zu sehen, im Hintergrund ist ein Wohnzimmer simuliert.

Während Nam in der Achterbahn durch Kurven geschleudert wird und bei Sturzfahrten sich kaum gerade halten kann, ist in der Videoschalte nur zu sehen, wie der starke Fahrtwind ihm ins Gesicht peitscht, sein Haar verwirbelt und sein Kopf und sein Körper vibriert als hätte er Schüttelfrost.
„Es ist ziemlich windig ...“
„Hey, Nam, hast du einen Ventilator direkt vor deinem Gesicht stehen?“, fragt sein Chef irritiert.
„Ich habe nur das Fenster offen gelassen. Es ist ziemlich windig“, lügt der Angestellte.
Man sieht wie Nam vor Schreck schreit, offenbar gerade im freien Fall in der Achterbahn. Kurz darauf friert sein Bild ein.
„Was ist heute nur mit Nam los?“, fragt der Chef in die Runde.
„Mein Laptop ist fast runtergefallen.“, erklärt der wieder zugeschaltet Nam.

Irre Achterbahn-Schalte war ein Werbe-Clip
Gegen Ende des Clips wird allerdings klar: Das Ganze war ein geplanter Stunt. Ein kurzer Werbehinweis zeigt, dass das Video Teil einer Marketingaktion ist. Produziert wurde es von der Nam‑gu Gorae Broadcasting Station, einer städtischen Behörde , die lokale Sehenswürdigkeiten bewirbt. Die Achterbahn gehört zum Wal-Museum Jangsaengpo in Ulsan in Südkorea, dem ein Freizeitpark angeschlossen ist.
