Verrückte Aktion

Meeting mit Chef im freien Fall! Angestellter sitzt bei Videokonferenz in einer Achterbahn

Ein Südkoreaner fährt während eines Videocalls mit seinem Chef Achterbahn. Als der Chef sich wundert, warum er so zerzaust wirkt, behauptet der Angestellte, das Fenster sei offen. Die Aktion wird zum Internet-Hit.

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Ein Angestellter in Südkorea nahm in einer Achterbahn sitzend am Video-Meeting mit Chef und Kollegen teil (Symboldbild).
Ein Angestellter in Südkorea nahm in einer Achterbahn sitzend am Video-Meeting mit Chef und Kollegen teil (Symboldbild).Rafael Ben Ari / Imago

In unseren Homeoffice-Zeiten kann man von allen möglichen Plätzen aus an Viedeo-Konferenzen mit Chef und Kollegen teilnehmen. Manche schalten sich von einem Café aus zu, andere verfolgen das Meeting im Park oder gar am Strand. Ein südkoreanischer Angestellter war jetzt offenbar besonders wagemutig: Er loggte sich in, als er in einer Achterbahn durch Kurven donnerte – und wurde damit zum Internet-Hit.

Mit Laptop in Achterbahn dem Call zugeschaltet

Nam Young-sik , Angstellter der südkoreanischen Stadt Ulsan, sitzt mit Laptop in einer Achterbahn und nimmt an einer Videokonferenz teil.
Nam Young-sik , Angstellter der südkoreanischen Stadt Ulsan, sitzt mit Laptop in einer Achterbahn und nimmt an einer Videokonferenz teil.Screenshot https://www.youtube.com/watch?v=pvumkIDI4xM

Der Achterbahn-Fahrtwind peitscht ihm ins Gesicht

In einem rund einminütigen Yootube-Clip sieht man Nam Young‑sik, Angestellter bei der Stadt Ulsan, wie er mit seinem Laptop auf dem Schoß in einem Achterbahnwagen sitzt. Für seinen Chef und die Kollegen in der Videoschalte ist jedoch nur sein Kopf und Oberkörper zu sehen, im Hintergrund ist ein Wohnzimmer simuliert.

Die Kollegen in der Videokonferenz sind augenscheinlich irritert über das seltsame Verhalten von Nam Young-sik (rechts unten). Das er gerade in einer Achterbahn sitzt, ist dank Hintergrund-Fake nicht zu sehen.
Die Kollegen in der Videokonferenz sind augenscheinlich irritert über das seltsame Verhalten von Nam Young-sik (rechts unten). Das er gerade in einer Achterbahn sitzt, ist dank Hintergrund-Fake nicht zu sehen.Screenshot Youtube

Während Nam in der Achterbahn durch Kurven geschleudert wird und bei Sturzfahrten sich kaum gerade halten kann, ist in der Videoschalte nur zu sehen, wie der starke Fahrtwind ihm ins Gesicht peitscht, sein Haar verwirbelt und sein Kopf und sein Körper vibriert als hätte er Schüttelfrost.

„Es ist ziemlich windig ...“

„Hey, Nam, hast du einen Ventilator direkt vor deinem Gesicht stehen?“, fragt sein Chef irritiert.

„Ich habe nur das Fenster offen gelassen. Es ist ziemlich windig“, lügt der Angestellte.

Man sieht wie Nam vor Schreck schreit, offenbar gerade im freien Fall in der Achterbahn. Kurz darauf friert sein Bild ein.

„Was ist heute nur mit Nam los?“, fragt der Chef in die Runde.

„Mein Laptop ist fast runtergefallen.“, erklärt der wieder zugeschaltet Nam.

Mitten in der Videokonferenz rauscht die Achterbahn im freien Fall nach unten - Nam Young-sik schreit vor Schreck. Absurd im vermeintlichen Wohnzimmer.
Mitten in der Videokonferenz rauscht die Achterbahn im freien Fall nach unten - Nam Young-sik schreit vor Schreck. Absurd im vermeintlichen Wohnzimmer.Screenshot Youtube

Irre Achterbahn-Schalte war ein Werbe-Clip

Gegen Ende des Clips wird allerdings klar: Das Ganze war ein geplanter Stunt. Ein kurzer Werbehinweis zeigt, dass das Video Teil einer Marketingaktion ist. Produziert wurde es von der Nam‑gu Gorae Broadcasting Station, einer städtischen Behörde , die lokale Sehenswürdigkeiten bewirbt. Die Achterbahn gehört zum Wal-Museum Jangsaengpo in Ulsan in Südkorea, dem ein Freizeitpark angeschlossen ist.

Okay, es war am Ende nur eine Werbeaktion. Aber sehr amüsant anzuschauen. Schließlich saß der Angestellte Nam tatsächlich mit Laptop in der Achterbahn – und die Reaktionen seiner Kollegen, die sich sehr bemühen mussten, nicht in Lachen auszubrechen, sind auch sehenswert.