Feuerwehrleute stehen in der Nähe des Fundorts der Leiche eines 14 Jahre alten Mädchens. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Es ist traurige Gewissheit: Eine 14-Jährige, die am Freitag in Duisburg als vermisst gemeldet worden ist, ist tot. Sie wurde leblos auf einem heruntergekommenen Gelände in einem leerstehenden Gebäude gefunden. Am Sonntag Nachmittag stand dann fest: Sie ist getötet worden, tatverdächtig ist ein gleichaltriger Freund des Opfers. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach der Obduktion der Leiche am Sonntag mit. Die Untersuchung habe als Todesursache „stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf“ ergeben.

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Nach die die 14-Jährige am Freitag-Abend nicht nach Hause kam, meldete ihre Familie sie als vermisst. Ihr ebenfalls als vermisst gemeldeter Freund wurde noch in der Nacht aufgefunden. Er und eine Handyortung sollen die Beamten zum Fundort geführt haben.

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Da das Gelände unwegsam war, musste die Feuerwehr zur Ruine in Duisburg-Hochfeld anrücken, um die Leiche zu bergen. Die Polizei riegelte das leerstehende Gebäude am Ende der Heerstraße/Düsseldorfer Straße ab. Am Sonntag wurde der Freund des Mädchens dann vernommen.

Der 14-jährige Verdächtige habe sich bei seiner Befragung in Widersprüche verwickelt und sei am Sonntag „unter dringendem Tatverdacht“ festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft will am Montag beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl wegen Totschlags beantragen.