Die vermisste Wanderin Gayle Stewart wurde von der Feuerwehr von Reno gerettet. Facebook/Feuerwehr Reno

Das Wunder von Reno. Gayle Stewart war von einer Wanderung am Montagmorgen nicht zurückgekehrt. Familie, Freunde sowie Polizeibeamten suchten die bergige Gegend des Pine-Bluff-Trail-Wanderwegs ab. Bis man die 64-Jährige am Donnerstag entdeckte. Sie hatte sich am Rande einer tiefen Schlucht an einen Baum festgeklammert. Drei Tage lang. Und so den sicheren Sturz in den Tod verhindert.

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Stewart war eine erfahrene Wanderin. Laut einem Sprecher der Polizei von Reno im US-Bundesstaat Nevada schien die Frau ausgerutscht und einen steilen Abhang bis zur Kante eines Felsvorsprungs runtergerollt zu sein. Reflexartig griff sie nach den Ästen eines Baumes, der zwischen ihr und dem freien Fall lag. Doch Stewart saß fest und konnte ohne fremde Hilfe nicht wieder den Abhang hoch. Eine falsche Bewegung und sie wären in die Schlucht gestürzt.

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Gayle Stewart wurde mit schweren Verletzungen gefunden, wird aber wieder ganz gesund werden. zVg

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Es war ein Freund ihres Sohnes, der die Klippe heruntergeklettert und die Verunglückte entdeckt hatte. Feuerwehrchef Seth Williams in der Sacramento Bee: „Sie war so erschöpft, dass sie nicht mehr reden konnte. Wir haben sie zuerst gesichert und dann vorsichtig nach oben befördert.“ Das Manöver dauerte über 30 Minuten und Stewart wurde in die Notaufnahme gebracht.

Williams: „Sie hat einige schwere Verletzungen davongetragen. Aber die Ärzte sind sicher, dass sie wieder ganz geheilt wird. Es ist ein wirkliches Wunder, dass wir sie heute lebendig gefunden haben – weil es ab heute Nacht eiskalt werden und schneien soll.“