Autobahn A2. (Symbolbild) imago/Rupert Oberhäuser

Es macht sich doch immer wieder bezahlt, bei der Weiterfahrt nach einer Autobahnpause alle im Auto anwesenden Familienmitglieder durchzuzählen. Das musste jetzt auch wieder ein Braunschweiger Familienvater erkennen. Der hatte seinen 11-jährigen Filius nach einem Stopp auf einem Rastplatz der A2 vergessen. Die Bielefelder Autobahnpolizei sammelte den Jungen (11) schließlich ein, denn zu allem Überfluss  steckte der Vater noch im Stau fest, als er das Fehlen des Kindes bemerkte.

Jüngstes Kind fragte nach dem großen Bruder

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sich der Braunschweiger (44) am Samstag gemeldet, weil er bei der letzten Toilettenpause den Jungen vergessen habe. Der Elfjährige habe sich unbemerkt aus dem Auto geschlichen. Erst nach vielen Kilometern habe das jüngste von drei Kindern im Fahrzeug dann nach seinem großen Bruder gefragt – wodurch der Vater das Fehlen bemerkte.

Durch eine Vollsperrung nach einem Pkw-Brand stand der Vater nun im Stau – und er konnte sich auch nicht an den Namen des Parkplatzes erinnern. Aufgrund seiner Beschreibung fuhren die Beamten zum 50 Kilometer entfernten Parkplatz „Papenbrink Nord“, wo der Elfjährige laut Polizei „geduldig“ gewartet hatte.

Vater und Sohn konnten sich auf der Autobahnpolizeiwache Herford „dankbar und glücklich wieder in die Arme schließen“, so die Beamten.