In einer Kirche in den USA hat ein Vater seine drei Kinder und dann sich selbst erschossen. Twitter

Es ist ein schreckliches Familien-Drama, das sich in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento abgespielt hat. Ein Vater, der seine drei kleinen Kinder zu Besuch hatte, zückt mitten in der Kirche plötzlich seine Waffe. Er erschießt alle drei, richtet eine weitere Person und dann sich selbst. Eine Stadt steht unter Schock.

Am Montagabend gegen 17.10 Uhr (Ortszeit) ging bei der Polizei ein Notruf ein. Ein Kirchenmitarbeiter hatte im Hauptraum der kleinen Kirche Schüsse gehört und den Notruf gewählt. Videobilder vom Tatort zeigten, mit wie vielen Beamten und Einsatzfahrzeugen die Polizei zunächst ausgerückt war. Doch ihre Hilfe kam zu spät.

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Großaufgebot der Polizei nach Schießerei in Kirche

Ein Zeuge erklärte, er habe gesehen, wie die Polizei ein Opfer aus der Kirche gebracht habe. Anfangs soll es so viel Polizeiverkehr gegeben haben, dass Krankenwagen nicht zum Tatort durchkommen konnten.

Das Büro des Sheriffs sagte, es handele sich um einen Fall von häuslicher Gewalt. Ein konkretes Motiv gebe es nicht. Allerdings lag gegen den Vater eine einstweilige Verfügung vor. Er war mit seinen Kindern bei einem beaufsichtigten Besuch in einer Kirche.

Sergeant Rod Grassman von der örtlichen Polizei bestätigte ebenfalls, dass eine fünfte Person getötet wurde. Es ist jedoch unklar, ob diese Person auch ein Familienmitglied war.

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Getötete Kinder sind alle unter 15 Jahre alt

Zu den Opfern gehörten die eigenen Kinder des Vaters, alle unter 15 Jahre alt, so Grassman. Ihr Geschlecht kannte er nicht. Auch wisse er nicht, ob die Familienmitglieder der Kirche angehörten.

„Ein weiterer sinnloser Akt von Waffengewalt in Amerika – diesmal in unserem Hinterhof. In einer Kirche mit Kindern drinnen. Absolut verheerend“, sagte der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, in einer Erklärung.

Auch der Bürgermeister von Sacramento, Darrell Steinberg, twitterte am Montagabend über den Vorfall. „Das ist eine unsägliche Tragödie. Es passiert zu oft – und heute Nacht passierte es in unserem Hinterhof. Die ersten Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Gleiches gilt für die Ersthelfer, die sich einer so schrecklichen Szene stellen müssen.“

Schießereien sind in den USA alltäglich. Die Demokraten versuchen schon lange, die laxen Waffengesetze zu verschärfen, scheitern jedoch am Widerstand der Waffenlobby und der Republikaner.