(Symbolbild) imago/Sven Simon

Nur Bares ist Wahres, dachte sich am Sonntag ein amerikanischer Tourist, der sich auf Bayern-Tour befand. Mit mehr als 10.000 Euro Bargeld hat ein amerikanischer Tourist eine Haftstrafe abgewendet.

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Polizisten hatten den Autofahrer in Garmisch-Partenkirchen bei einer Kontrolle ins Röhrchen pusten lassen und festgestellt, dass der Mann betrunken war – ab aufs Revier zur Blutentnahme. Dabei stellte sich auch gleich noch heraus, dass gegen den 76-Jährigen ein Haftbefehl aus dem Jahr 2019 vorlag – auch damals sei der Mann in Deutschland betrunken mit dem Auto gefahren, hieß es.

Nach Angaben eines Polizeisprechers berechnete ein Staatsanwalt die zu erwartende Geldstrafe für die beiden Trunkenheitsfahrten. Bei ausländischen Straftätern ohne Wohnsitz in Deutschland sei dies ein übliches Vorgehen. Der 76-Jährige zückte daraufhin seine Kreditkarte, hob den Angaben zufolge etwa 10.400 Euro von seinem Konto ab und bezahlte die Strafe in bar.