Feuerwehrleute stehen in Rot an der Rot neben einem Feuerwehrboot auf einer Straße in den Fluten eines heftigen Unwetters. Hier ertrank ein Mann in seiner Wohnung. Simon Adomat/VMD Images/dpa

Unwetter-Tragödie in der baden-württembergischen Gemeinde Rot an der Rot:  Ein 64 Jahre alter Mann ist nach Starkregen in seiner Wohnung ertrunken.

Der in einer Kellerwohnung eines Mehrfamilienhauses lebende Mann sei am Montagabend von den Wassermassen überrascht worden und habe sich nicht mehr aus der Wohnung retten können, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Erst mehrere Stunden nach dem Abfließen des Hochwassers habe die Feuerwehr den Leichnam bergen können.

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Anhaltende starke Regenfälle führten in der Region zu einer schweren Unwetterlage. Wie eine Sprecherin des Landratsamts Biberach an der Riß sagte, waren rund 15 Gebäude von Hochwasser betroffen. Die Feuerwehr war demnach mit 250 Einsatzkräften in den betroffenen Gemeinden vor Ort und pumpte Gebäude aus. Die Arbeiten dauerten am Dienstag an.

Nach Angaben der Sprecherin des Landratsamts entspannte sich die Lage zwar in mehreren in dem Landkreis betroffenen Gemeinden. Angespannt sei die Situation aber weiter in mehreren Kommunen. So habe in Ummendorf der Pegel der Riß die dreifache Höhe des normalen Stands. Landrat Heiko Schmid (Freie Wähler) sei vor Ort, um sich einen Eindruck in den betroffenen Gemeinden zu verschaffen.