Meerschweinchen Elvis wurde in einer Einkaufstüte entsorgt.
Meerschweinchen Elvis wurde in einer Einkaufstüte entsorgt. Instagram/Tierheim Bergheim

Es gibt Geschichten, die so absurd sind, dass man sie kaum glauben will – und das leider auch oftmals, wenn es um Tiere geht. Denn leider gibt es Menschen, die mit ihren Vierbeinern auf eine Weise umgehen, die Tierfreunden die Tränen in die Augen treibt. Die Mitarbeiter in Tierheimen in ganz Deutschland bekommen das beinahe täglich zu spüren.

Dramatische Geschichte: DAS passierte mit Meerschweinchen Elvis

Das Tierheim Bergheim in der Nähe von Köln veröffentlichte jetzt erneut eine solche Geschichte auf Instagram… dieses Mal geht es um Meerschweinchen Elvis. Das kleine Wesen mit dem weißen Fell scheint den Namen aufgrund der auffälligen Stirnlocke bekommen zu haben – ein Foto zeigt das Tierchen, das neugierig die Kamera beschnuppert.

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Doch hinter dem vermeintlich lustigen Bild steckt eine ernste Geschichte. „Ob Meerschweinchen Elvis auf dem Weg nach Memphis Tennessee war, wissen wir nicht, wohl aber, dass seine Reise an einer Türklinke endete“, schreibt das Tierheim zu dem Foto. „Leute, so Geschichten kann man sich gar nicht ausdenken.“

Denn: Tatsächlich wurde das Meerschweinchen auf brutale Art und Weise entsorgt! Und der Vorbesitzer oder die Vorbesitzerin wählte dafür eine ganz besondere Methode. „Als ein 87-jähriger Herr aus Bergheim am Sonntagmorgen nichts ahnend seine Haustür öffnete, hing eine Alditüte an außen an seiner Klinke. Darin befand sich ein durchnässter Karton und wiederum darin saß Elvis“, schreiben die Mitarbeiter auf Instagram. „Dass Leute ihre Tiere am Straßenrand oder in einem Waldstück aussetzen ist ja unser täglich Brot, aber die Türklinken-Entsorgung ist uns neu. Die Welt wird immer bekloppter – wie soll das nur weitergehen?“

Meerschweinchen Elvis: Instagram-Follower sind fassungslos

Auch die Instagram-Follower sind fassungslos. „Das darf es doch bitte alles nicht geben, was laufen da draußen für Menschen rum“, heißt es in einem Kommentar. Ein anderer Nutzer schreibt: „Mann, Elvis, so gehst du in die Geschichte ein... Aber leider in die traurige Geschichte. Wie kommt man nur auf so kranke Ideen? Sicher wird jetzt alles gut, kleiner Freund, denn du bist in den allerbesten Händen.“

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Und eine Nutzerin findet klare Worte: „Ich frage mich wirklich, was in solchen Menschen vorgeht. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden und für viele Menschen zählen leider auch die Tiere dazu. Was nicht mehr ins Leben passt wird entsorgt. Hier sehe ich aber auch die Regierung in der Pflicht, das man Tiere rein rechtlich nicht mehr als Sache deklariert, sondern als das was sie sind fühlende Lebewesen wie wir. Toll das es euch gibt, damit solche armen Herzchen für den Notfall einen Ort haben an dem man sich um sie kümmert und wertschätzt.“ Bleibt nur zu hoffen, dass Elvis schnell ein neues Zuhause findet – ganz ohne Tüte.

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