Ottfried Fischer: Humor und die Liebe helfen ihm im Umgang mit Parkinson – und mit seinen aktuellen Schicksalsschlägen.
Ottfried Fischer: Humor und die Liebe helfen ihm im Umgang mit Parkinson – und mit seinen aktuellen Schicksalsschlägen. dpa/Armin Weigel

Als „Der Bulle von Tölz“ kennt ihn ganz Deutschland. Doch Ottfried Fischer lebt gerade alles andere als schillernd und glanzvoll. Denn das Schicksal hat eiskalt zugeschlagen bei dem 69-Jährigen und nimmt dabei keine Rücksicht auf den Prominenten-Status. An den Rollstuhl ist er gefesselt, kommt kaum mehr zu Hause raus. Und ein Finger musste ihm auch amputiert werden. Lesen Sie hier die traurige Geschichte.

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In einem Bild-Interview verrät Ottfried Fischer, dass er sich Mitte der Jahres die Oberschenkelsehne gerissen hat. „Ich bin an einer Treppenstufe hängengeblieben und gestürzt. Jetzt bin ich ein Gefangener der Bude.“

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Ein Unfall jagt den nächsten bei Ottfried Fischer

Mit Bude meint er sein Eigenheim. Ein schickes Haus bei München, barrierefrei, mit Terrasse und großem Garten. Daneben ein Flüsschen. Ottfried Fischer weiß: „Ein solcher Ausblick tut gut, wenn man festgeklebt ist wie ich. Ein Eichhörnchen kommt vorbei, der Wind rauscht in den Bäumen … Da rauscht’s auch in der Seele.“

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Ottfried Fischer mit seiner Frau Simone, die immer für ihn da ist. Seit Mitte des Jahres ist der Schauspieler an den Rollstuhl gefesselt.
Ottfried Fischer mit seiner Frau Simone, die immer für ihn da ist. Seit Mitte des Jahres ist der Schauspieler an den Rollstuhl gefesselt. IMAGO/Manfred Siebinger

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Doch das Schicksal setzte noch einen drauf. Angewiesen auf den Rollstuhl geriet dem Bayern vor einigen Monaten die Hand zwischen Gefährt und Mauer. „Ich bin sportlich eine Gasse hochgedonnert, bin dabei an einer Mauer entlanggeschrammt. Das Pech: Der kleine Finger war dazwischen. Hing nur noch an einem Fetzen. Es hat nicht geblutet, nicht wehgetan. Im Krankenhaus meinten sie dann, besser abnehmen als umständlich annähen.“

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Den Humor hat Ottfried Fischer nicht verloren

Nun ist der Finger amputiert. Doch der Humor ist Ottfried Fischer geblieben. Er verrät: „Die drei Zentimeter konnte ich entbehren! Ansonsten hätte ich wochenlang Verband tragen müssen. Der Arzt bei der OP: ‚Tupfer, bitte … Skalpell‘. Ich: ‚Ein Weißbier für mich‘. Das Beste: abends gab’s im Krankenhaus zum Essen Fingernudeln. Da habe ich gelacht. Den Finger habe ich im Krankenhaus gelassen. Aber sonst ist alles noch dran.“

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Deshalb ist Aufstecken für den gesundheitlich eh angeschlagenen Ottfried Fischer – er leidet unter Parkinson – keine Option. Fünfmal in der Woche ist er im Reha-Zentrum, will unbedingt wieder auf die Beine kommen. „Da werden normalerweise Olympiasieger betreut. Das tut mir gut. Ich mache mehr Sport als früher“, gibt der 69-Jährige zu.