Michelle Obama hat mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema Wechseljahre gefordert. Foto: AP/dpa/Teresa Crawford

Die frühere First Lady Michelle Obama hat mehr Offenheit im Umgang mit dem Thema Wechseljahre gefordert. Nicht nur für Frauen sei es wichtig darüber zu sprechen, sagte die Frau des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama in der neuen Folge ihres Podcasts. „Ich glaube wirklich, dass auch Männer hiervon eine Menge lernen können.“

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In dem Gespräch mit der Gynäkologin Sharon Malone berichtete die ehemalige First Lady von einer starken Hitzewallung vor einer Veranstaltung an Bord des Präsidentenhelikopters „Marine One“. Es habe sich angefühlt, als hätte jemand in ihr einen Ofen aufgedreht, erinnerte sich die 56-jährige Obama, „und dann fing alles an zu schmelzen“. Damals habe sie gedacht, sie könne nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Besonders am Arbeitsplatz müssten die Erfahrungen von Frauen in den Wechseljahren berücksichtigt werden, forderte Obama. Denn viele alltägliche Dinge seien dann praktisch unmöglich – zum Beispiel das Tragen eines Kostüms. „Du kannst inmitten eines eiskalten Büros schweißgebadet sein“, sagte die ehemalige First Lady. „Die Hälfte von uns macht das durch, aber wir tun so, als würde es nicht passieren.“

Im „Michelle Obama Podcast“ führt die ehemalige Präsidentengattin persönliche Gespräche mit Angehörigen und Freunden. In der ersten Folge war ihr Mann zu Gast gewesen.