Eine Kölner Straßenbahn (Symbolbild). Foto: Imago-Images/Christoph Hrdt

Um seinen Hund zu retten, brachte sich ein Mann am Mittwoch in Köln mit einer waghalsigen Aktion selbst in Gefahr und wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 17.30 Uhr in eine Bahn am Eifelplatz eingestiegen. „Nachdem sich die Tür des Waggons geschlossen hatte, stand sein angeleinter Hund allerdings noch auf dem Bahnsteig“, so ein Polizeisprecher.

Der Hund sei durch die in der Tür eingeklemmte Leine „von der in Richtung Südfriedhof anfahrenden Bahn mitgezogen“ worden, so der Sprecher weiter. Der 33-Jährige betätigte daraufhin die Notbremse, entriegelte die Tür und löste dadurch die Leine des Vierbeiners. Anschließend sprang er aus der trotz eingeleiteter Notbremsung noch rollenden Tram.

Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Ressort Panorama finden Sie hier >>

Der Polizeisprecher weiter: „Beim Sturz auf den Hönninger Weg zog sich der Mann eine Kopfplatzwunde zu“. Er wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Sein Hund blieb unverletzt.