Die Polizei nannte schockierende Details zu dem tödlichen Unfall.
Die Polizei nannte schockierende Details zu dem tödlichen Unfall. dpa/Schmidt (Symbolbild)

Was für eine entsetzliche Tragödie am frühen Donnerstagmorgen! Ein Mann wird nach einer Reifenpanne totgefahren, obwohl er Warnblinklicht eingeschaltet und Warndreieck vorschriftsmäßig aufgestellt hatte. Trotzdem fährt ihn ein anderer Autofahrer tot.

Es ist ein Fall, der jeden Autofahrer alarmieren sollte; denn eine Reifenpanne kann jederzeit passieren. Um andere Verkehrsteilnehmer zu alarmieren, sind Autos mit Warnblinklicht und Warndreieck aufgestellt. Doch das hat einen 33-Jährigen in Sachsen nicht davor bewahrt, um sechs Uhr morgens totgefahren zu werden.

Laut Polizei war der Mann in seinem VW auf der B93 Richtung Mosel bei Zwickau unterwegs, als er wegen einer Reifenpanne etwa 200 Meter vor der Anschlussstelle Crossen auf dem linken Fahrstreifen halten musste. Vorschriftsmäßig aktivierte er das Warnblinklicht und stellte ein Warndreieck auf, um das Rad mit dem geplatzten Reifen zu wechseln.

33-Jähriger so schwer verletzt, dass er trotz Erster Hilfe noch am Unfallort starb

Ein anderer Autofahrer in einem Opel bemerkte dies zu spät und erfasste den Mann. Zwei Ersthelfer kümmerten sich umgehend um den Schwerstverletzten. Doch der 33-Jährige erlitt bei dem Zusammenprall so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb.

Die Beifahrerin des 33-Jährigen erlitt einen Schock und kam in ein Krankenhaus. Die Bundesstraße musste für vier Stunden für den Verkehr voll gesperrt werden, was ein Verkehrschaos mitten im Berufsverkehr verursachte.