AP/dpa/Daniel Cole
Blick auf das beschädigte Haus in Sanary-Sur-Mer neben dem Kräne stehen. 

Mitten in der Nacht wurde für die Bewohner eines Hauses in Südfrankreich der absolute Albtraum zur Wirklichkeit.. Als alle schliefen, explodierte gegen 3.50 Uhr ihr dreistöckiges Wohnhaus in Sanary-sur-Mer. Mehrere Menschen wurden dabei verschüttet.

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Ein Spürhund lokalisierte ein Baby unter den Trümmern

Die Rettungskräfte waren zeitweise mit über 100 Mann vor Ort und suchten nach den Verschütteten. Zwei Personen konnten unter den Trümmern gerettet werden. Dabei handelt es sich um eine Frau und ein Baby. Beide seien bei Bewusstsein gewesen. Wie die Feuerwehr in Sanary-sur-Mer später mitteilte, hörten Rettungskräfte den Säugling unter den Trümmern schreien. Nachdem ein Spürhund es lokalisiert hatte, gruben die Feuerwehrleute einen Tunnel durch die Trümmer, um das Kind zu bergen. „Wir haben zwei Stunden gebraucht, um das Baby herauszuholen. Der Notdienst versorgt es, es geht ihm gut“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

AFP/Nicolas Tucat
Das Haus Sanary-Sur-Mer stürzte nach der Explosion ein. 

30-jährigen Mann starb beim Hauseinsturz

Für einen 30 Jahre alten Mann kam bei dem Unglück allerdings jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei weitere Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr noch vermisst.

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Es wird vermutet, dass die Ursache des dramatischen Hauseinsturzes vermutlich eine Gasexplosion gewesen ist, die sich in der Nacht ereignete. Der Knall soll noch in acht Kilometern Entfernung zu hören gewesen. Zwei benachbarte Wohnhäuser wurden evakuiert, das Gas um die Sicherheits-Sperrzone abgestellt.