Fürstin Charlène von Monaco vor ihrem Ablug nach Monaco. dpa/Chantell Wittstock/The Princess Charlene Of Monaco Foundation

Geht es ihr viel schlechter, als sie selbst und der Palast zugeben wollen? Schon auf den aktuellen Bildern wirkte sie ausgelaugt und erschöpft. Nicht viel ist übrig vom Elan und Glanz einer Prinzessin.   

Was ist nur mit Charlène von Monaco los? Die Fürstin, die erst kürzlich nach gesundheitlichen Problemen aus Südafrika zurückgekehrt war, befindet sich außerhalb des Stadtstaates in medizinischer Behandlung. Um ihre Privatsphäre zu wahren, werde sie nicht in Monaco behandelt, sagte ihr Ehemann Fürst Albert II. im Interview mit dem Magazin „People“.

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An den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag Monacos am Freitag konnte sie nicht teilnehmen. Auf Instagram postete die Fürstin aber eine wehende, weiß-rote Flagge des Fürstentums vor sonnig-bewölktem Himmel. Ihre Kinder Fürst Jacques und Prinzessin Gabriella hielten während der Feierlichkeiten zwei handgemalte Blätter mit den Botschaften „Wir vermissen dich, Mami“ und „Wir lieben dich, Mami“ in den Händen. So rührend. 

Fürst Albert und die Kinder Jacques und Gabriella sendeten liebevolle Grüße an Charlene.  imago/Starface

Fürst Albert II. sagte, er werde Charlène mit den beiden Kindern besuchen, auch wenn der Zeitpunkt noch nicht feststehe und von der Genesung abhänge. Schon vor einigen Tagen hatte der Fürstenpalast mitgeteilt, dass die 43-Jährige sich von einem Zustand der allgemeinen Erschöpfung an einem vertraulich gehaltenen Ort erholen muss. Über die gesundheitliche Erholung der Fürstin werde in den kommenden Wochen vor Weihnachten informiert.

„Physische und emotionale Erschöpfung“

Erstmals gab ihr Ehemann im Interview nun einen Einblick in den gesundheitlichen Zustand der Fürstin. Einige Tage nach ihrer Rückkehr habe man sich im Kreise der Familie für die Suche nach medizinischer Hilfe entschieden. Sie leide unter physischer und emotionaler Erschöpfung, zu ihrer Erholung müsse sie mindestens für einige Wochen in klinische Behandlung. In den ersten Stunden nach ihrer Rückkehr sei alles noch gut gelaufen, dann aber habe sich gezeigt, dass es ihr nicht gut gehe, sagte Albert.

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Der Langzeitaufenthalt der Fürstin in Südafrika hatte unter anderem in den sozialen Medien Spekulationen über eine mögliche Trennung des Paars genährt. „Ich werde dies wahrscheinlich noch öfter sagen müssen, aber dies hat nichts mit unserer Beziehung zu tun“, sagte Albert dem „People“-Magazin. Die Probleme seien anderer Natur, die im übrigen Privatsache seien. „Sie war überwältigt, sie konnte offizielle Pflichten nicht bewältigen, das Leben im Allgemeinen nicht und sogar das Familienleben nicht.“

Um weiteren Gerüchten vorzubeugen betonte Fürst Albert, dass es weder um eine Corona- noch eine Krebserkrankung gehe, und ebenso wenig um eine Schönheitsoperation.

Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Charlène und Albert 2017.  imago stock&people

Sechs Monate hatte sie in Südafrika festgesessen

Rund sechs Monate hatte Charlène in ihrer Heimat Südafrika festgesessen. Gesundheitliche Probleme hatten ihre Abreise verzögert, vor knapp zwei Wochen erst war sie wieder in das Fürstentum zurückgekehrt. Eigentlich war sie in das Land am Südzipfel Afrikas gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen.

Örtlichen Medien hatte sie dann wenig später berichtet, ein vor ihrer Reise durchgeführter kieferchirurgischer Eingriff habe ihre Rückkehr nach Europa hinausgezögert. Beim Fliegen in großer Höhe könne sie den Ohrendruck nicht ausgleichen. Mehrfach wurde sie im Krankenhaus behandelt. Charlène hatte den 20 Jahre älteren Fürsten Albert II. (63) Albert im Jahr 2000 bei einem Schwimmwettkampf kennengelernt, nachdem sie zuvor bei den Olympischen Spielen 2000 für Südafrikas Nationalmannschaft angetreten war.