Das Triebwerk eines Passagierflugzeugs beim Anflug auf den Frankfurter Flughafen
Das Triebwerk eines Passagierflugzeugs beim Anflug auf den Frankfurter Flughafen dpa/Stein(Symbolbild)

Was für ein schreckliches Unglück zu Silvester! Ein Flughafen-Mitarbeiter ist auf einem Regionalflughafen in den USA vom Triebwerk einer Maschine angesaugt worden und an den Folgen gestorben. Wie konnte das passieren?

Am Flughafen geht es meist hektisch zu: Die Maschine ist kaum gelandet, da wird sie bereits für den nächsten Flug vorbereitet. Gerade sind die Passagiere des gelandeten Flugs ausgestiegen, das Gepäck entladen und die Koffer des nächsten Fluges aufgeladen, während die Maschine oberflächlich gereinigt wird und die nächsten Passagiere boarden. In dieser Hektik ist es am Regionalflughafen Montgomery Regional Airport im US-Bundesstaat Alabama zu einem tödlichen Unglück gekommen. 

Triebwerk der Embaer E175 war eingeschaltet, obwohl die Maschine noch am Gate war

Ein Mitarbeiter, der für die Beladung der Embaer E175 zuständig war, ist während der Arbeit dem bereits laufenden Triebwerk zu nahe gekommen und eingesaugt worden! Der Mann starb an den erlittenen Verletzungen. Nun untersucht die US-Luftfahrtbehörde FAA zusammen mit der nationalen Flugsicherheitsagentur, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Das Triebwerk war bereits in Betrieb, obwohl das Flugzeug noch am Gate war. Der Flug konnte nicht starten, der gesamte Flughafen stellte für mehrere Stunden den Betrieb ein. Die Fluglinie American Airlines zeigte sich in einer Stellungnahme erschüttert: „Unsere Gedanken und Gebete sind bei der Familie und den Mitgliedern unseres Teams vor Ort. Wir konzentrieren unsere Anstrengungen darauf, sicherzustellen, dass alle Beteiligten die Unterstützung erhalten, die sie in dieser schwierigen Zeit benötigen.“