Der gesamte Transporter ist voller Junghunde. Foto: Tierheim Ulm

Dieser Anblick bricht jedem Tierfreund das Herz: Bei der Routinekontrolle eines weißen Transporters auf der A8 im Alb-Donau-Kreis (Ba-Wü) entdeckte der Zoll 94 junge Hunde und drei Katzen in teilweise viel zu engen Käfigen. Sie sollten offenbar nach Spanien gebracht werden.

Die Hunderassen, die im aus der Slowakei kommende Transporter zusammengepfercht wurden, waren vielfältig: Chihuahuas, die als Westie bekannten West Highland White Terrier, Yorkshire Terrier, ein Labrador und weitere Rassen. Zunächst hieß es, alle Hunde würden erst einmal in die Obhut umliegender Tierheime gegeben werden, doch Ralf Peßmann, Leiter des Tierheimes in Ulm sagte dem KURIER, dass letztendlich nur rund 30 Hunde in Obhut genommen worden sein. Das habe ein Richter entschieden. Die anderen wurden weiter nach Spanien transportiert, da sie über EU-Heimtierpässe verfügt hätten.

Viele der Hunde seien allerdings in einem schlechten Zustand gewesen, wie die Untersuchung durch Tierärzte ergab. Einige seien von Parasiten befallen gewesen, einige litten unter Durchfall. Viele seien zudem viel zu Jung für einen Transport gewesen und kamen deshalb in die Obhut des Tierheims. „Einige waren keine fünf Wochen alt“, sagte er. Nach einer Nacht im Tierheim sei es vielen Tieren schon etwas besser gegangen.