Pitbull Dada wurde versehentlich eingeschläfert. Foto: Facebook

Was für ein grausamer Fehler! An Weihnachten wurde Pitbull-Dada in einem staatlichen Tierheim im US-Bundesstaat Illinois eingeschläfert, während sein Frauchen auf ihn wartete - dabei war längst ein Abholtermin für den Hund vereinbart.

Rückblick: Am 18. Dezember wurde der entlaufene Dada in dem Tierheim in der Stadt Champaign abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt suchte Besitzerin Monica Lopez schon eine Weile nach ihm. Am 23. Dezember erhielt sie dann vom Tierheim die erlösende Nachricht: Dada wurde gefunden und würde die Feiertage „warm und sicher“ im Tierheim verbringen, ehe es nach den Feiertagen zur Zusammenführung kommen könnte, doch ein grausamer Fehler machte das unmöglich.

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Denn als Lopez am 23. Dezember mit dem Tierheim telefonierte, war die Entscheidung Dada einschläfern zu lassen, offenbar schon gefallen. In amerikanischen Tierheimen wird stets fünf Tage nach der Aufnahme über das weitere Schicksal der Tiere entschieden. Offenbar wurde der Vermerk, dass Dada nach dem Telefonat doch am Leben bleiben und bald mit seiner Besitzerin zusammengeführt werden solle, übersehen, erklärte die zuständige Behördenchefin Darlene Kloeppel und sprach von einem „unglücklichen Fehler“.

Lopez machte ihrer Trauer und ihrem Ärger über den Tod ihres Hundes auf Facebook Luft. Zu zwei Fotos ihres Hundes schrieb sie: Du warst nicht nur ein normaler Hund. „Du warst mein Herz, mein Baby, ein Engel. Flieg hoch! Mami vermisst dich jeden Tag, aber ich weiß, dass der Hundehimmel sich um dich kümmern wird.“ 

Bei Tierfreunden auf der ganzen Welt sorgte das Vorgehen des Bezirkes Champaign County für Entsetzen. Die zuständigen Behörden wurden im Netz und am Telefon mit Hassbotschaften aus aller Welt überzogen. Doch Dada bringt das nicht zurück.