Die beiden Schauspieler Bud Spencer und Terence Hill. Foto: dpa/Istvan Bajzat

Im vergangenen Dezember feierte der Kultfilm „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ 50-jähriges Jubiläum. Es war der erste Klamauk-Western, den Terence Hill und Bud Spencer zusammen drehten - und damit der Startschuss zu einer ganzen Reihe von Filmen, die vielleicht keinen Filmpreis gewannen, aber bis heute ihr Publikum finden und regelmäßig im Fernsehen laufen. Anlässlich dieses Jubiläums plauderte Terence Hill nun mit italienischen Medien über den Dreh und verriet: Einmal musste er sogar ins Krankenhaus.

Die Filme von Terence Hill und Bud Spencer sind von wilden Raufereien geprägt. Zahlreiche Backpfeifen verteilten die beiden ehemaligen Schwimmer, die vor allem in Deutschland und ihrem Heimatland Italien als echte Western-Helden gelten. Doch während die beiden in der fertigen Schnittversion vor allem ausgeteilt haben, musste Terence Hill bei den Dreharbeiten zu „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ so richtig einstecken.

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Dem italienischen Monatsmagazin Millennium verriet der 81-Jährige: „In der letzten Szene musste ein Mann mit einer Bank nach mir schlagen. Normalerweise bückte ich mich und sie zerschellte in tausend Teilen an der Wand.“ Doch in einer Einstellung klappte es so gar nicht. „Ich bin eine halbe Sekunde früher aufgestanden“, erinnert sich Terence Hill, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt. „Da erwischte mich die Bank direkt am Kopf. Ich blutete so stark, dass sie mich in die Notaufnahme brachten.“ Terence Hill musste mit vier Stichen genäht werden.

Zum Glück war nichts Schlimmeres passiert und die Dreharbeiten konnten wenig später fortgesetzt werden. Zahlreiche Filme folgten, und Terence Hill und Bud Spencer (bürgerlicher Name: Carlo Pedersoli) wurden zu einem beliebten Film-Duo. Als Spencer im Jahr 2016 starb, sprach Hill als enger Freund auf seiner Trauerfeier.