Seit Ende 2020 ist Jens Riewa Chefsprecher der ARD-„Tagesschau“. imago/epd

Seit fast 70 Jahren wird die ARD-„Tageschau“ ausgestrahlt. Deren Versprecher, technische Aussetzer und peinliche Pannen gehören zum festen Repertoire von Satire-Sendungen. Bereits seit 1995 moderiert Jens Riewa die Nachrichtensendung, seit Mitte Dezember 2020 als Nachfolger von Jan Hofer als Chefsprecher. Auch News-Profi Jens Riewa muss bisweilen mit den Tücken der Technik kämpfen. Am Mittwochmorgen war es wieder soweit.

Mit einer ungewöhnlichen Begrüßung begann der gebürtige Spreewälder Jens Riewa die ARD-„Tagesschau“ am Mittwochmorgen. „Guten Morgen, meine Damen und Herren – ein Hinweis für die Regie: Der Prompter arbeitet nicht – ich begrüße Sie zur ‚Tagesschau‘“, sagte der 58-Jährige etwas gestresst zu Beginn der 9-Uhr-Ausgabe. Das Gerät, das neben der Kamera normalerweise den Text abspult, hatte den Dienst versagt.

Dann stockte „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa mitten im Satz

Riewa bemühte sich, immer wieder den gewohnten Blick in Richtung TV-Publikum zu werfen, sein Blick haftete aber erst zumeist auf den Blättern auf seinem Pult. Schließlich las er offensichtlich wieder von einem Prompter ab, stockte aber dann mitten im Satz: „Pardon, ich habe Probleme mit dieser Lesemaschine.“ Ein paar Sätze weiter sprach er dann ins Studio: „Ich promptere selbst, Regie.“ Danach las er bis zum Ende der Sendung die Nachrichten ab.

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Eine NDR-Sprecherin erläuterte auf dpa-Anfrage: „Der Teleprompter muss mit den Texten für die jeweilige Sendung neu ‚geladen‘ werden. Dies ist heute Morgen versäumt worden.“