Michael Packard aus Provincetown behauptet, dem Mund eines Wals entkommen zu sein. Privat

Die Story eines vom Wal verschluckten Hummertauchers aus Cape Cod ging um die Welt. Doch jetzt werden Stimmen laut, dass es sich bei der abenteuerlichen Geschichte von Michael Packard um Anglerlatein handeln könnte.

Mediziner zweifelt Michael Packards Geschichte an

Packard hatte von seinem Krankenhausbett beschrieben, wie er plötzlich im Rachen eines Buckelwals gelandet war – der ihn dann allerdings wieder ausgespuckt habe. Nur dass selbst einer der Notärzte im Cape Cod Hospital Zweifel an der Wal-Version hat. Der New York Post verriet er: „Er hat gesagt, dass der Wal ihn in 15 Meter Tiefe geschnappt und innerhalb von 20 bis 40 Sekunden an die Oberfläche befördert habe. Doch es gibt keinerlei Anzeichen von Barotrauma wie Gehörverlust oder ähnliches“. Auch hätte der Mediziner „schwerere Verletzungen als ein paar Schürfungen“ erwartet. Packard wurde nur einen Tag nach dem Vorfall wieder nach Hause entlassen.

Auch ein von der New York Post interviewter Wal-Experte findet das Ganze mehr als ungewöhnlich: „Buckelwale sind zahnlose Riesen, die in Fischschwärme hineinschwimmen und in großen Schlucken durch ihr Maul filtern. Sie würden einen großen Menschen nicht mit einem kleinen Fisch verwechseln und ihr Hals wäre auch viel zu eng, um einen ausgewachsenen Mann zu schlucken!

Packard lässt die Kritik kalt. Der 57-Jährige beharrt nicht nur weiterhin darauf, die Wahrheit zu sagen, er will seine Lebensgeschichte am liebsten verfilmen lassen. Zumal er schon einmal dem Tod von der Schippe gesprungen war, als er 2001 einen Flugzeugabsturz in Costa Rica überlebte. Packard hat bereits einen Hollywood-Star im Kopf, der ihn spielen soll. Im „Reddit“-Internetforum schrieb er dazu: „Matt Damon wäre die Idealbesetzung.“ Dann könnte man den Film auch gleich „Good Wal Hunting“ nennen …