Feuerwehrleute arbeiten in Goch (NRW) an einem Baum, dessen Äste durch die Böen des Sturmtiefs Klaus beschädigt wurden.  Foto: dpa/Schulmann

Sturmtief "Klaus" zieht über Deutschland. Gewitter, Orkanböen und jede Menge Regen haben die Meteorologen angekündigt. Vereinzelt sollen Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Km/h möglich sein. Der KURIER berichtet hier im Newsblog. Alles, was Sie zum stürmischen Klaus wissen müssen – ständig aktualisiert.  

Lesen Sie auch: Mega-Orkan „Klaus“: Und DAS war erst der Anfang +++ Am Wochenende kommt's richtig dicke +++ >>



Berlin 

22.40 Uhr 

Die Berliner Feuerwehr teilte auf Twitter mit, es habe zwischen 17.28 und 20.00 Uhr 75 wetterbedingte Einsätze gegeben, vor allem im Südwesten der Stadt. In der Schöneberger Straße in Kreuzberg sei ein Schornstein in das Dach eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Verletzt wurde niemand.

Brandenburg 

20.15 Uhr 

Der Sturm hat in Brandenburg nach Angaben der Polizei zunächst keine größeren Schäden ausgelöst. Mancherorts seien Bäume umgeknickt oder abgeknickt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Vor allem die Städte Schwedt im Landkreis Uckermark, Potsdam und Luckenwalde im Landkreis Teltow-Fläming seien davon betroffen. Wo die Feuerwehr Bäume wegräumte, wurden Verkehrsbehinderungen erwartet.  

Lesen Sie auch: Orkan „Klaus“ erreicht Deutschland – wo es heute besonders gefährlich wird >>

Berlin 

19.05 Uhr 

In Berlin-Schöneberg hängen die Wolken sehr tief.  Mancherorts gab es heftige Niederschläge, teilweise auch in Form von Hagelschauern. 

Unwetter über Berlin - Blick von Schöneberg aus. 


Foto: Berliner KURIER/Markus Wächter

Auch in Karlshorst geht jetzt die Post ab

17:37 Uhr

Ein kleiner Sturm-Ausläufer hat es auch nach Karlshorst geschafft. Erst gab es Wind, dann Regen, dann Hagel, etwas Blitz und Donner - und nun strahlt der Himmel in markantem Gelb.

Der Himmel über Karlshorst verfinsterte sich - aber nur für kurze Zeit. Foto: BK/fth

Jetzt gibt's auch in Steglitz den Sturm-Regenbogen

17:29 Uhr

"Klaus" zeigt sich auch in Steglitz von seiner netten Seite - das zeigt dieser Twitter-Tweet.


Die ersten Sturm-Ausläufer erreichen Berlin!

17:22 Uhr

Wie KURIER-Leser berichten, erreichen die ersten Ausläufer des Sturms Klaus nun die Hauptstadt. In Pankow gibt es bereits Gewitter mit reichlich Blitz und Donner - und außerdem Starkregen. Ob sich die Lage am Abend noch weiter verschärfen wird, ist bisher unklar.


Das Chaos-Wetter hat auch schöne Seiten

16:53 Uhr

Dass Sturm Klaus auch anders kann, zeigt dieses Foto auf Twitter.


Sturm deckt Dächer ab

15:50 Uhr

Bei manchem setzt das Gruseln ein. Ein Tweet aus dem Westen Deutschlands: 


Baum stürzt auf Bus

15:42 Uhr

In Wallenhorst (Niedersachsen) ist ein Baum auf einen Linienbus gestürzt. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Die Feuerwehr ist im Einsatz. 

Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernen Äste und weitere Teile eines umgestürzten Baums vom Dach eines Linienbusses.  dpa/Festim Beqiri Tv7news

„Seid vorsichtig, wenn ihr das Haus verlasst“

15:30 Uhr

Der Sturm erreicht Niedersachsen. Die Feuerwehr mahnt zur Vorsicht. 


Warnung vor herumfliegenden Gegenständen

14:35 Uhr

Klaus fegt durch den Norden Deutschlands! In Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachen wird sogar schon vor herumfliegenden Gegenständen gewarnt.


Schwerer Unfall: Wind lässt Lkw-Anhänger umkippen

14:32 Uhr

Im Kreis Borken im Münsterland gab es bereits einen ersten schweren Unfall: Auf der B 70 nahe Südlohn brachten Windböhen von bis zu 110 km/h einen Lkw-Anhänger zum Umkippen, das Zugfahrzeug landete im Straßengraben. Laut der Polizei wurde niemand verletzt.

Der Lkw-Anhänger kippte um. Foto: Polizei Borken

Warmfront trifft Kaltfront: Klaus besucht Berlin!

14:05 Uhr

Auf der Twitter-Seite Wetter Berlin Dahlem gibt es einen spannenden Fotovergleich: Hier werden Warm- und Kaltfront miteinander verglichen. „Der Wind legt jetzt weiter zu“, heißt es.


Für Hausbesitzer kann Sturm Klaus gefährlich werden

12:56 Uhr

Hausbesitzer sollten am Ende des Tages auf jeden Fall prüfen, ob alles noch da ist - oder ob der Wind etwas weggepustet hat. Das beweist dieser Twitter-Tweet...


In Holland gibt's die ersten schweren Sturmschäden

12:12 Uhr

Bei unseren Nachbarn im Westen hat der Sturm bereits gewütet - für einige Autobesitzer begann der Tag deshalb nicht besonders fröhlich, heißt es in diesem Twitter-Tweet.


Westwetterlage und Tiefdruckgebiete: So entsteht der Sturm

12:06 Uhr

Ursache für die derzeit kräftigen Winde ist eine sogenannte Westwetterlage. Dabei ziehen Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge vom Nordatlantik über Skandinavien nach Osten und beeinflussen mit ihren Ausläufern auch Deutschland. Sie bringen neben Wind auch Regen und Schauer. Vor allem am Sonntag wird es dadurch ungemütlich: Denn bei Tageshöchsttemperaturen von vier bis neun Grad gehen die Niederschläge in Graupel und Schnee über.


Klaus ist da: Hier wird es jetzt brenzlig

11:05 Uhr

Es ist soweit: Erste Sturmböen sind da und auch die Schauer lassen nicht auf sich warten. Die Gefahr von schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen steigt immer weiter an.


Die ersten Feuerwehren müssen ausrücken!

11:02 Uhr

In Westdeutschland müssen bereits die ersten Schäden behoben werden. „An derzeit sechs Stellen in Düsseldorf entfernen wir Gefahren. Bislang keine Verletzten“, schreibt die Düsseldorfer Feuerwehr.


Orkanböen im Harz angekommen

10:55 Uhr

Auf dem Brocken im Harz weht es schon richtig. Meteorologen melden Böen bis zu 128 km/h! 


Der nächste Sturm steht schon in den Startlöchern!

10:50 Uhr

Kaum ist der erste Sturm des Jahres über Deutschland hinweggefegt, da steht schon das nächste Sturmtief in den Startlöchern. Es zieht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) voraussichtlich am Samstag mit Windstärke 8 bis 9 über das Land. Betroffen sind dann auch die Mitte und der Süden. „Es bleibt weiterhin ruppig“, sagte ein DWD-Meteorologe am Donnerstag in Offenbach. Am Donnerstagmorgen hatte Sturmtief „Klaus“ laut DWD vor allem im Norden und Westen örtlich mit Windstärke 11 gewütet.


Wer zahlt, wenn es kracht? 

10:30 Uhr

WetterOnline hat eine Übersicht erstellt: Welche Versicherung ist bei welchen Sturmschäden zuständig - und was müssen Sie dabei beachte. Alle wichtigen Infos finden Sie hier! 


Sturmwarnung nun auch für Berlin und Brandenburg

9:53 Uhr

Schon ab dem Donnerstagmittag soll es der Vorhersage des Deutschen Wetterdienst zufolge vor allem in der Nordwesthälfte Brandenburgs und im Berliner Raum zu Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Stundenkilometern kommen. Das entspricht der Windstärke acht bis neun. In der Prignitz werden in Schauer- und Gewitternähe sogar lokal schwere Sturmböen der Windstärke zehn mit bis zu 100 km/h erwartet. Von der Elster bis zur Lausitz können Windböen die Stärke sieben, in Schauernähe auch bis neun erreichen. Die Temperaturen steigen auf acht bis elf Grad.


Sturm-Humor im Internet 

8:50 Uhr

Der stürmische Klaus sorgt auch für reichlich Humor. Die Menschen im Netz haben jedenfalls ihren Spaß.


Bahn und Autobahnen betroffen

8:32 Uhr

Experten rechnen mit Einschränkungen im Bahnverkehr und Problemen auf den Autobahnen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden Äste und Gegenstände auf Gleise und Fahrbahn fallen. Insbesondere in Niedersachsen und auf den Autobahnen im Norden muss mit Behinderungen gerechnet werden, heißt es beim Deutschen Wetterdienst. 


In Düsseldorf weht bereits ein kräftiger Wind.  Foto: dpa/Federico Gambarini

Erste Sturmböen in NRW

8:16 Uhr

In NRW ist der Wind schon in der Nacht deutlich aufgefrischt, erste Sturmböen werden aus dem Westen des Landes und vom Kahlen Asten gemeldet. Größere Schäden gab es bisher laut Polizei aber nicht. Auch die Bahn spricht bisher nur davon, dass Auswirkungen „möglich“ sind – wann und wo genau, ist aber noch nicht klar.


„Bitte gehen Sie nicht in den Wald!“

7:55 Uhr

WDR-Meteorologe Jürgen Vogt warnt: „Am besten sollte man heute Nachmittag nicht in den Wald gehen, denn einige Äste sind noch locker und könnten runterfallen. Auch im Straßenverkehr sollte man vorsichtig sein, ganz besonders auf Brücken und an weniger geschützten Stellen.“