Starker Wind bläst am Strand Playa del Carmen, während Hurrikan „Zeta“ an der Südostküste Mexikos auf Land getroffen ist.  Foto: Tomas Stargardter/AP/dpa 

Der Sturm „Zeta“ ist über Mexikos Yucatán-Halbinsel hinweggezogen und bewegt sich in Richtung USA. Er verlor am Dienstag etwas an Stärke und wurde von einem Hurrikan zu einem Tropensturm herabgestuft. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern war er in nordwestlicher Richtung unterwegs. Es werde erwartet, dass „Zeta“ im Laufe des Tages (Ortszeit) über dem Golf von Mexiko wieder Hurrikan-Stärke erreiche, teilte das Nationale Hurrikanzentrum der USA mit. Für Teile des US-Küstengebiets, darunter die Stadt New Orleans, galt eine Hurrikanwarnung. Der Wirbelsturm werde voraussichtlich spät am Mittwoch dort Land erreichen.

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„Zeta“ hatte in Teilen der Yucatán-Halbinsel im Südosten Mexikos Bäume und Strommasten umstürzen lassen und Überschwemmungen sowie Stromausfälle verursacht. Nach ersten Erkenntnissen kam es aber zu keinen Todesfällen oder schweren Schäden, wie der Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo, Carlos Joaquín, mitteilte. Der Sturm hatte dort am späten Montagabend (Ortszeit) Land erreicht. Für einen Teil des Küstengebiets, zu dem beliebte Urlaubsorte wie Cancún und die Insel Cozumel gehören, war zuvor die höchste Alarmstufe ausgerufen worden.

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In der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, was zuletzt 2005 nötig war. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels.