Laut der Studie wurde durch den Kakao in der Schokolade die Fettverbrennung angekurbelt und der Blutzuckerspiegel gesenkt. Imago Images

Mit Schokolade zum Frühstück nimmt man ab! Das ist nicht etwa der neue Werbeslogan der Süßwaren-Industrie. Es ist tatsächlich das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von Forschern des Brigham and Women's Hospitals in Boston durchgeführt wurde.

Die Ernährungswissenschaftler hatten 19 Frauen in den Wechseljahren je 100 Gramm Milchschokolade kurz nach dem Aufwachen und eine Stunde vor dem Schlafengehen essen lassen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen nahmen die Frauen nicht an Gewicht zu, obwohl ihre tägliche Kalorieneinnahme durch die Schokolade höher war. Die 100 Gramm (entspricht zwei Mars-Riegel) enthielten knapp 600 Kalorien.

Studienleiterin Marta Garaulet: „Die Schokolade hat als Appetitzügler funktioniert. Die Frauen haben angegeben, dass sie vor allem während des Tages weniger Hunger auf Süßes hatten. Nachts hatten sie zudem weniger das Verlangen, spät noch etwas zu essen.“ Laut der Studie wurde durch den Kakao in der Schokolade die Fettverbrennung angekurbelt und der Blutzuckerspiegel gesenkt. Garaulet: „Wir glauben, dass es an der im Kakao enthaltenden Chemikalie namens Flavanol liegt, die Fettoxidierung erhöht.

Als nächstes wollen die Forscher die Studie mit Männern und Frauen aller Altersstufen durchführen. Freiwillige vor!

Bislang galt nur dunkle Schokolade als positiver Einfluss – insbesondere auf die seelische Gesundheit. Laut einer Studie von 2019, für die 13 000 Erwachsene befragt wurden, verringerte täglicher Schokoladenkonsum das Risiko auf Depressionen.