Laut Studie gaben die Befragten an, dass sie nur dank ihrer Hunde zusätzliche soziale Kontakte hatten. Imago Images

Für viele Frauchen und Herrchen sind sie eh schon unersetzlich in ihrem Leben. Und die Hunde zahlen es ihnen zurück – als Puffer gegen seelische Tiefs in der Pandemie. Eine neue US-Studie fand jetzt heraus, dass Hunde in den Corona-Lockdownzeiten ihren Besitzern geholfen haben, nicht in Depressionen zu verfallen – oder sie aus depressiven Phasen schnell wieder herauszuholen.

Die Forscher hatten 1535 Erwachsene in den USA einen Fragenbogen zu ihrer mentalen Gesundheit ausfühlen lassen. 768 der Befragten besaßen einen Hund, der Rest weder einen Hund noch ein anderes Haustier. Studienleiter Dr. Francois Martin im Fachjournal „PLOS One“: „Beide Gruppen unterschieden sich nicht, wenn es um Alltagsstress und Frustrationen durch die Pandemie ging. Doch die Hundebesitzer hatten laut ihrer Antworten bedeutend mehr soziale Unterstützung bei ihren Problemen und Sorgen. Auch waren ihre Depressions-Werte sehr viel niedriger als die der anderen Gruppe.“

Laut Studie gaben die Befragten an, dass sie nur dank ihrer Hunde zusätzliche soziale Kontakte hatten. Dr. Martin: „Man trifft einfach mehr Menschen, wenn man mit seinem Hund Gassi geht und fühlt sich weniger allein. Außerdem hilft die frische Luft, das Spazierengehen und auch die emotionale Bindung zum Hund, um Stress abzubauen und dunkle Gedanken zu vertreiben.“

Das bestätigen die Ergebnisse. Denn 91 Prozent der Hundebesitzer gaben an, dass ihre tiefe Bindung zu den vierbeinigen Lieblingen ihre Alltagssorgen vergessen machen. Und 96 Prozent bestätigten, dass sie nur dank des Gassigehens während des Lockdowns eine körperliche Betätigung hatten.