Das neugeborene Mädchen zwischen den Welpen. Es trug noch die Nabelschnur. Facebook/Jeev Aashraya

Was für eine herzerwärmende und rührende Geschichte zur Weihnachtszeit: In Indien soll sich eine streunende Hündin um ein ausgesetztes neugeborenes Mädchen gekümmert haben. Anwohner hatten das Baby nach einer kalten Nacht schreien gehört und streunende Hunde gesehen. Als sie nach dem Säugling suchten, fanden sie ihn zwischen den Welpen der Hündin, die es in der Nacht beschützte, berichteten indische Medien unter Berufung auf Behördenmitarbeitende.

Der örtliche Sarpanch-Vertreter Munnalal Patel sagte gegenüber ETV Bharat : „Wir wurden nach Mungeli gerufen und sahen um 11 Uhr morgens, dass im Dorf ein neugeborenes Mädchen zwischen Hunden lag. Dann haben wir das Gesundheitsamt informiert. Danach wurde das Neugeborene ins Krankenhaus gebracht.“

Das Kind wurde unverletzt neben einem Wurf Welpen gefunden

Es gehe ihm gut, es sei medizinisch untersucht worden. Das Baby sei ohne Kleider und noch mit der Nabelschnur auf einem Feld im Saristal-Dorf Lormi im Distrikt Mungeli im Bundesstaat Chhattisgarh ausgesetzt worden. Das Kind kam in ein nahe gelegenes Krankenhaus und bekam den Namen Akanksha.

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Der Vorfall hat in den sozialen Medien für Empörung gesorgt, nachdem Jeev Aashraya, eine Organisation, die bei der Rettung von Tieren hilft, die Nachricht auf ihrer Facebook-Seite mit drei Bildern des Neugeborenen geteilt hatte.

Zusammen mit den Bildern schrieben Mitarbeiter: „Millionen Mal besser als ein Mensch. Kaum zu glauben, dass in Mungeli, Chhattisgarh, die Eltern das Neugeborene wegwarfen und dafür eine andere Mutter in Form eines Hundes es aufnahm. Als die Dorfbewohner das Mädchen am Morgen fanden, war nicht ein einziger Kratzer an ihm! Verstehen Sie überhaupt den Unterschied zwischen unschuldiger Menschlichkeit und Grausamkeit?“

Derzeit suche die Polizei nach der Familie des Mädchens. Ihr drohen Gefängnisstrafen.

In Indien werden immer mal wieder Mädchen ausgesetzt. Denn während ein Sohn in der Regel im Haus seiner Eltern wohnen bleibt und sich im Alter um sie kümmert, wird eine Tochter oft als finanzielle Belastung angesehen. Denn bei ihrer Heirat wird oft erwartet, dass ihre Familie Mitgift bezahlt. Außerdem verlassen Frauen bei ihrer Hochzeit normalerweise ihr Elternhaus und ziehen mit ihrem Ehemann ins Haus der Schwiegereltern ein.