Bei Microsoft gab es am Mittwochmorgen große Probeleme.
Bei Microsoft gab es am Mittwochmorgen große Probeleme. AFP/Josep Lago

Haben Sie es auch schon gemerkt? Am Mittwochmorgen gab es in zahlreichen Ländern große Probleme mit zwei Microsoft-Diensten, die in zahlreichen Büros auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen: die Bürokommunikations-Plattform Teams und der E-Mail-Service Outlook funktionierten nicht richtig. Nutzer beschwerten sich auf Portalen wie allestörungen.de. Und auch der Konzern Microsoft bestätigte inzwischen, dass die Netzwerk-Infrastruktur weltweit gestört war.

Teams und Outlook down: Microsoft macht Stürungs-Ursache aus

Das Unternehmen machte am Mittwochvormittag (MEZ) ein Problem bei der Netzwerk-Konfiguration als Ursache der Störung aus. Man habe eine Änderung rückgängig gemacht, die nach bisherigen Erkenntnissen die Störung ausgelöst habe, teilte der Konzern per Twitter mit.

Fehler bei Änderungen der Netzwerk-Konfiguration sorgten in der Vergangenheit immer wieder für großflächige Ausfälle. Der Effekt wird dadurch verstärkt, dass die Infrastruktur für den Betrieb von Cloud-Diensten stark bei wenigen großen Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google konzentriert ist.

Die Störungen wurden laut der Website allestörungen.de in zahlreichen Ländern gemeldet, darunter auch Indien, Australien oder Israel. Der Höhepunkt der Störungen war gegen 9.30 Uhr erreicht, danach flachte die Kurve der gemeldeten Probleme mit Teams wieder ab. Bei Outlook sah die Kurve ähnlich aus, hätte in den meisten Ländern - unter anderem Deutschland und den USA - aber zwei Peaks: den ersten gegen 8.30 Uhr, den zweiten eine Dreiviertelstunde später. 

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So setzen auf Microsofts Cloud-Angeboten wie Azure nicht nur die hauseigenen Angebote des Konzerns auf, sondern auch viele Start-ups und große Unternehmen greifen auf sie zurück.