Eine Sternschnuppe ist während der Geminiden über dem Kochelsee zu sehen. Schaulustige haben bei klarem Nachthimmel im Dezember wieder die Chance auf ein Sternschnuppen-Spektakel.  dpa/Matthias Balk

Aufgepasst. Im Dezember werden Wünsche wahr. Denn es wartet ein riesiges Sternschnuppen-Spektakel auf Deutschland. Es fallen nicht nur besonders viele Sternschnuppen, sie leuchten auch noch besonders hell. Weit über 100 Sternschnuppen pro Stunde können am Himmel erscheinen. Worauf Sie achten müssen und warum Sternschnuppen als Wunsch-Erfüller gelten – wir verraten es Ihnen.

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Wann erwartet uns das Sternschnuppen-Spektakel?

Die nach dem Sternbild Zwillinge (Lateinisch: Gemini) benannten Geminiden erscheinen in den kommenden Tagen am Himmel. Der Höhepunkt des Stroms sei für die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember zu erwarten, sagt der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert, der Deutschen Presse-Agentur.

„Mit 150 Meteoren pro Stunde gelten die Geminiden als reichster Strom des Jahres.“ Allerdings gehe der zunehmende Mond dann erst nach Mitternacht unter, sodass am Morgen des 14. Dezembers die meisten der verglühenden Meteore zu sehen sein werden – wenn denn das Wetter mitspielt.

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Im Dezember erwarten uns die Geminiden – einer der größten Sternschnuppen-Schauer des gesamten Jahres. Jetzt werden sprichwörtlich Wünsche wahr. imago/7aktuell

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Wo kann man die Sternschnuppen besonders gut sehen?

Wer das Spektakel beobachten möchte, muss den Sternfreunden zufolge am Abend seinen Blick nach Osten richten. Das Sternbild Zwillinge – aus dem die Geminiden zu entspringen scheinen – werde im Laufe der Nacht dann über den Süden und am Morgen im Nordwesten stehen.

Achten Sie auf das Sternbild Zwillinge: „Am höchsten befindet es sich zu Mitternacht – perfekt für unsere Beobachtung“, erklärt Prof. Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetariums Hamburg. Und: „Abseits störender Lichter der Stadt können wir vor allem vom 13. auf den 14. Dezember alle paar Minuten Sternschnuppen entdecken.“

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Warum gibt es plötzlich so viele Sternschnuppen?

Die Erde durchquert derzeit eine kosmische Staubwolke. Diese stamme vermutlich von dem Kleinplaneten Phaethon, der möglicherweise zerbrochen ist und Trümmerteile hinterlassen hat. Beim Eindringen in die Erdatmosphäre verglühen diese dann und sind als Sternschnuppen am Himmel zu sehen.

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Warum gelten Sternschnuppen als Wunsch-Erfüller?

Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich was wünschen! Das geht auf einen ­jahrhundertealten Aberglauben zurück. Man ging davon aus, dass Sterne göttliche Lichtfunken am ­Himmel waren, die von Engeln geputzt werden mussten, damit sie jede Nacht in ihrer vollen Pracht scheinen konnten. Da auch Engel nicht fehlerfrei sind, haben sie ab und zu ­einen Docht beim ­Putzen verloren, der als Lichtstreifen am Himmel aufblitzt. Also durfte man sich in diesem Augenblick durchaus Hoffnung auf einen Engel machen, der ­dabei half, den Wunsch wahr ­werden zu lassen.

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